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4. bis 6. Juli - Jena
Familientreffen anläßlich Muttis 80. Geburtstag
Froschkönig Jena
Paradies Jena - Froschkönig

16. bis 20. Juni - Tschechien
Ein paar Tage ausspannen war das Motto. Die Wetteraussichten allerdings konnten nicht begeistern, dennoch fuhr ich für ein paar Tage nach Tschechien.
Dienstag, 16. Juni
Am Mittag ging's los und damit war gutes Vorankommen möglich, trotz der Trucks, die kilometerlang die rechte Autobahnspur bis Nürnberg in Anspruch nahmen. Und so hatte ich dann auch Nürnberg weit hinter mir, als der Berufsverkehr einsetzte. Je näher ich der Grenze zu Tschechien kam, desto weniger Autos waren auf den Straßen unterwegs. Dafür wollten mich gleich zwei „Damen“ direkt hinter dem ehemaligen Grenzübergang „in Empfang nehmen“.
Als Übernachtungsplatz hatte ich mir aus dem kleinen Reiseführer den Sportplatz in Planá ausgewählt. Doch als ich dort ankam, war der wegen Sportbetriebs komplett ausgelastet. Also setzte ich mein Reise noch etwas „planlos“ fort, einfach auf kleinen Straßen bergauf. Und da fand ich dann auch einen absolut einsamen kleinen Stellplatz mitten im Wald.
Mittwoch, 17. Juni
Viel zu sehen gab es auf der Fahrt, die meistens auf schmalen Nebenstraßen durch wunderbare Landschaft führte. Bergwälder, Serpentinen, Dörfer und immer wieder kleine und große Seen gab es zum Beschauen. Recht viele leer stehende Häuser, unbewirtschaftete Felder sprachen ihre eigene Sprache. Je näher ich dann aber den berühmten Bädern kam, desto belebter und gepflegter wurden die Ortschaften.
Ein schönes Tal mit vielen Kurven hatte die Teplá gegraben; anschließend ging es weiter nach Marienbad. Weiter auf dem Weg lagen: Schloss Kynzvart, Cheb (das ich gleich zweimal besuchte, wegen einer Straßensperrung, die für mein Navi irgendwie zu kompliziert war und ich erst mit Menschenverstand umfahren konnte), Karlsbad, der Kupferberg. Die Übernachtung erfolgte dann am Nechranice Stausee, der aber noch eine kleine böse Überraschung zu bieten hatte. Ich wollte nämlich einen kleinen Abendspaziergang zum Seeufer machen, aber der Fußweg war mit großen Betonklötzen blockiert, die nur einen schmalen Durchlass frei ließen, durch den ein Rolli allerdings beim besten Willen nicht passte.
Donnerstag, 18. Juni
In der Nacht kam der angekündigte Regen, der auch bis in den Vormittag anhielt. Es folgte ein grauer, wolkiger Tag; nur selten gelang es ein paar Sonnenstrahlen durchzubrechen. Linker Hand begleiteten mich auf den folgenden Kilometern Spitze Bergkegel, die sehr an Vulkangipfel erinnerten (Krusne Hory). Später gab es einen tollen Blick auf Burg Házmburk (Hasenburg), die hoch oben auf einem Berggipfel thront.
Eine kleine Rast machte ich dann am Elbufer in Melnik. Später ging es dann hinein in die Stadt Usti nad Labem. Eine schöne Burg gab es auch hier zu sehen, aber dann nur noch Industrie. Und da lag ein derartig übler Geruch in der Luft, dass ich kaum glauben konnte, dass Menschen hier leben können. Nun ging es noch ein Stück hinein in den tschechischen Teil des Elbsandsteingebirges, nah der deutschen Grenze. Enge, kurvige Straßen; touristisch gut erschlossen, leider war das Wetter nicht geeignet für eine kleine Pause in einem der Biergärten und so suchte ich lieber den kleinen Wanderparkplatz mitten im Örtchen Jetrichovice. Ich stand noch gar nicht lange hier, da ging ein heftiger Regenguss nieder, der mir schon mal zeigen sollte, was das Wetter mir noch so bringen sollte.
Freitag, 19. Juni
Die ganze Nacht über prasselten Schauer auf das Dach. Am Morgen zog Nebel durch den Wald, die Wanderer verpackten sich in regensichere Klamotten, es wurde nicht wirklich hell – und erst recht nicht warm – Schafskälte.
Was sich schon an den vorhergegangenen Tagen gezeigt hatte, sollte sich an diesem Tage noch einmal bestätigen. Viele der Stellplätze, die mein Womo-Reiseführer empfahl, waren inzwischen entweder ganz gesperrt oder mit Schranken und Kassierhäuschen versehen, schade.
Später ging es dann wieder steil bergauf bis zum Parkplatz unterhalb der Schneekoppe. Finstere Wolken, Regentropfen und gebührenpflichtiges Parken – das war nicht gerade einladend für mich. Viele Kilometer ging es weiter, immer wieder vorbei an leerstehenden Häusern und Fabriken, teilweise zu Ruinen verfallen, alles wirkte grau, sobald ich aus den Touristenhochburgen heraus war. Am Abend fand ich einen großen, leeren Parkplatz nahe der Bunkeranlagen bei Dobrosov. Fielen erst noch ein paar einzelne Tropfen vom Himmel, rissen die Wolken auf einmal auf und die Sonnen wärmte mein Häuschen auf – bei 12 Grad Außentemperatur war das sehr willkommen.
Samstag, 20. Juni
Wieder hatte der Regen eingesetzt und mir sozusagen endgültig den Willen gebrochen - ich machte mich auf - Kurs West. Dabei striff ich die Außenbezirke von Prag, was keine besonders gute Idee war, denn der Verkehr und zahlreiche Ampeln ließen mich nur langsam voran kommen. Ein Besuch der Burg Karlstein sollte noch folgen, aber hier war autofreies Wochenende ...
Das war's dann endgültig und über Pilzen war bald die Landesgrenze erreicht und der Weg über deutsche Autbahnen brachte mich noch am späten Abend nach Hause.

5. bis 7. Juni - Passau, Wheelchair Open 2015
Nationenkampf Poolbillard der Rollstuhlfahrer - Deutschland gewinnt 8 : 3
Das Übernachten direkt vor dem Spiellokal hat auch gewisse Nachteile - die Nächte waren sehr sehr kurz.
(Fotos: PBC Passau)

25. bis 29. April - Zwischen Innsbruck und Salzburg
Samstag, 25. April – Innsbruck
Da der Verkehr auf allen Straßen überraschend mäßig war, konnte ich völlig entspannt die Fahrt genießen. Zwar schlugen mir ganz vereinzelt ein paar Regentropfen auf die Scheibe, aber ich wusste, das sollte nicht ernst zu nehmen sein, denn den Regen hatte ich in Deutschland zurück gelassen. Und tatsächlich kam nach Überquerung des Fernpasses noch der eine oder andere Strahl der Abendsonne durch. Am späten Abend traf ich in Innsbruck ein, entschied mich dann aber, etwas außerhalb der Stadt einen Platz zur Übernachtung zu suchen, den ich dann auf einem ruhigen Parkplatz oberhalb des Tales bei Aldrans auch fand.
Sonntag, 26. April – GP der Rollis Österreich
Kurz nach 10 Uhr traf ich dann im Billardcafe Shooters ein und erlebte einen interessanten Finaltag der österreichischen Billardkollegen. Am späten Nachmittag verabschiedete wir uns und ich führte nun meine Reise gen Osten fort, immer entlang des Inn. Herrlicher Sonnenschein und wenig Autoverkehr ließen viel Zeit um die Bergriesen links und rechts der Straße zu genießen. Ein kleiner Abstecher an den Achensee und am Ende steil bergauf durch das Stubachtal an dessen Ende ich auf dem großen Parkplatz an der Seilbahn Nachtquartier bezog.
Montag, 27. April – Jägersee
Das kräftige Rauschen des Stubach sang mir das Nachtlied und die stürmischen Böen rüttelten immer wieder am Auto. Dafür weckte mich die Morgensonne, wärmte alles schnell auf und versprach einen schönen Tag. Also wieder runter die tolle Panoramastraße mit 13 ausgeschilderten Spitzkehren und dann weiter nach Osten. Durch Zell am See, vorbei an Bischofshofen führt die Tour zum Schloss Goldegg. Nach kurzer Rast ging es weiter, wieder ab in ein Nebental und hoch zum Jägersee. Hier verbrachte ich dann den Nachmittag mit einem ausgedehnte Spaziergang entlang des Sees. Das Ausflugslokal öffnete laut Zettel an der Tür erst am 9. Mai. Damit entging mir zwar die Gelegenheit, direkt am Seeufer eine Vesperpause zu machen, dafür war es aber idyllisch ruhig; nur eine Handvoll Seebesucher begegneten mir.
Danach noch etwas weiter durch Schladming, ehe ich bei Gröbming auf eine großen Parkplatz zwischen einer Kletter- und einer Kneippanlage eine gute Raststelle für die Nacht fand. Die dazu gehörige Grillstelle war stark besucht, aber es gab genügend Platz um Abstand halten zu können. Ein wenig beunruhigt mich dagegen der Wetterbericht für den nächsten Tag. Mit der schon erwarteten Kaltfront sollte es auch zu kräftigen Stürmen kommen und Schnee könnte bis in die Täler fallen.
Dienstag, 28. April – Flucht vor dem Sturm
Schnee schreckte mich nicht so sehr, aber Sturm ist beim Wohnmobilfahren kein Spaß und so entschied ich mich, der Schlechtwetterfront entgegen zu fahren, auch weil die Stürme eher in Richtung Südost zu erwarten waren. Dunkle Wolken und der erste Regen kamen dann schon am Mittag auf und auch die ersten heftigen Böen ließen mich das Lenkrad fest anpacken.
Vorbei ging es später am Wolfgangsee, der tatsächlich richtigen Wellengang hatte. Der Regen klatschte nur so auf die Scheiben und nur ein paar Blicke hatte ich für diese herrliche Gegend übrig. Die Fahrt durch Salzburg erwies sich selbst zur Mittagszeit als einmal mehr sehr zeitaufwändig. Dann ging es bald über kleine Nebenstraßen und auf einmal war ich schon in Deutschland und das Wetter wurde auch wirklich etwas besser. Entlang des Chiemsees gab es nur noch Nieselregen, Sturm dagegen gar nicht, nicht einmal Wind. Als ich meinen Nachtplatz an einem Sportplatz nahe Füssen mit Blick auf die Ammergauer Alpen bezog, hatte der Regen aufgehört, dafür sollte ich mich auf Nachtfrost gefasst machen.
Mittwoch, 29. April – Heimwärts
Und ab nach Hause ...

10. bis 12. April - Saarlandmeisterschaften Poolbillard 2015
Erneut fanden die Behindertenmeisterschaften im schmucken Vereinslokal in Bexbach statt, samt ruhigem Übernachtungsplatz direkt dahinter auf dem ehemaligen Schulhof.
Mit dem 3. Platz am Samstag im 8-Ball gelang mir mein erster Podiumsplatz und das bei immerhin 16 Teilnehmern. Und am Sonntag kam noch ein guter 5. Platz im 9-Ball dazu. Sehr zufrieden :)

Dezember 2014 bis März 2015
Das Wetter und kleine Unpässlichkeiten ließen diesmal nur einige Tagesreisen an den Wochenende zu. Dafür bekam das Fahrzeug allerdings auch eine größere Inspektion spendiert, samt neuer Bereifung.

18. bis 23. November - DM Billard in Bad Wildungen
Wieder gab es zweimal Bronze für mich - im Neun- und im Zehnball. Im Achtball reichte es nur für Platz 5.
Dafür hatte man uns Wohnmobilisten in diesem Jahr eine Fläche auf dem Parkplatz inklusive Stromanschluß reserviert. Bei dem kühlen Herbstwetter eine prima Lösung; ausreichend Gas hatte ich auch vorher getankt.
Wagenburg

1. und 2. November - Billard in Dreieich
Und wieder bei den Hessischen Billardmeisterschaften füer Behinderte. Samstag 8-Ball und Sonntag 9-Ball, jeweils Platz 7 bei 16 Teilnehmern - für meine Ansprüche ein ziemlich gutes Ergebnis und das trotz einer sehr kühlen Nacht.

14. bis 19. September - Im Süden Frankreichs
Sonntag, 14. September – Belfort
Spätsommer – endlich wieder Sonne und Wärme. Autobahn bis Müllheim, hier ab nach Mulhouse und Belfort. Eigentlich wollte ich noch ein paar Kilometer weiter, aber an einer neu gebauten Straße nebst Kreisverkehr verlor mein Navi die Orientierung und plötzlich stand ich auf einem großen, fast leeren Parkplatz; und so blieb ich dann auch über Nacht dort stehen.
Montag, 15. September – Ardèche
Besancon, Chalon-sur-Saône, Mâcon und am Ende mitten in den Bergen der Ardeche. Eine lange Fahrt mit allem was dazu gehört. Schöne Nebenstraßen, viele Kurven, Stau und Baustellen auf den Hauptstraßen; Nebel am Morgen, Sonne und Wärme am Tag und am Abend kräftige Regengüsse. Diese hielten mich auch lange davon ab, einen Parkplatz für die Nacht zu nehmen. Ich nahm an, dass nach dem Bergen, die ich am Horizont sah, das Wetter wieder besser werden würde. Was ich aber nicht bedacht hatte war, dass die Berge nicht so einfach aufhören würden – plötzlich war ich auf 1000m und höher unterwegs und es ging nicht bergab. Ganz im Gegenteil, Schneereste säumten den Weg und langsam wurde es dunkel. Gerade rechtzeitig fand ich dann einen kleinen unbefestigten Parkplatz weit oben – 1386m – mit wunderbaren Ausblick zu den nächsten Bergrücken, hinter denen ein kräftiges Gewitter tobte. Dann zogen die Wolken aber ab und gaben den Blick auf einen herrlichen Sternenhimmel frei, nebst Sternenschnuppe.
Dienstag, 16. September – l'Ardèche
Nach einer kalten Nacht wärmte die Sonne meine kleine mobile Wohnung wieder auf und ich traute mich aus dem warmen Bett heraus. Der Weg sollte heute immer wieder an Felsenhöhen vorbei und durch Felsschluchten führen, wirklich sehr beeindruckend. Und wie es sich für einen echten Touristen gehört, musste auch ein Abstecher zur berühmten Schlucht der Ardeche dabei sein. Hier war auch noch richtig was los bei diesem wunderbaren Wetter. Die Straßen voll und auch auf dem Fluss waren noch zahlreiche Kanus unterwegs. Immer wieder gab es schönen Blicke auf die Felsen und das tief eingeschnittene Tal.
Am Ende, in Pont-St. Esprit, führte eine alte Steinbrücke über die Rhone und nun ging es weiter in die Provence. Am Abend bog ich dann ab von der viel befahrenen D94, einfach rein in die Berge. Wieder erwarteten mich Felsen, Tunnel und tolle Ausblicke, bis ich auch einen schönen ruhigen Parkplatz mit Ausblick für die Nacht fand.
Mittwoch, 17. September – Alpen
In der Nacht kam Wind auf, der am Auto zerrte und wütend heulte, weil er nichts mitnehmen konnte. Dafür schüttelten mich einige Böen zum Dank ordentlich durch.
Der Tag begann mit dunklen Wolken, aber es wurde besser und es war warm. Es folgte eine Reise durch Landschaften, die so schön waren, dass es für mehrere Tage gereicht hätte. Zusammenfassung: Malerische Bergdörfer der Provence, entlang am "Massif des Ecrins", Schluchten, Tunnel, Serpentinen. Und dann rauf in die französischen Alpen.
Die fast 4000m hohen Gipfel hüllten sich leider in Wolken, aber dafür war wenig Verkehr. Am Pass des Col du Lautaret dachte ich schon ich wäre oben, immerhin 2057 Meter, doch dann führte mich das Navi noch eine Steigung aufwärts, übrigens immer auf den Spuren der Tour de France, was unschwer an den Namen auf dem Asphalt zu erkennen war. Bei 2300 Metern tauchte ich in die Wolken ein, da war kaum noch was zu sehen und nur langsam ging es weiter. Doch oben auf dem Col du Galibier (2642 m) war ich über den Wolken und die Sonne schien, aber kalt war es trotzdem. So kurvte ich noch über 1000 m bergab und fand am Rand eines Urlaubsstädtchens einen etwas abseits gelegenen, großen Parkplatz.
Donnerstag, 18. September – Mont Blanc
In der Nacht gab es einzelne Regenschauer und der neue Tag sah nach Wetterumschwung aus – der Herbst war zurück. Dunkle Wolken, kühle Temperaturen und immer wieder Nieselregen. Ausgerechnet an dem Tag, an dem mein Ziel Mt. Blanc hieß. Ich war schon kurz davor, diesen Besuch abzublasen, aber da es nur noch ungefähr 35 Kilometer zu fahren waren, habe ich es dann doch getan; auch mit dem Hintergedanken, dass im Hochgebirge das Wetter schnell drehen kann. Aber dann sah ich doch nur die steilen Hänge und gewaltigen Gletscher in den Wolken verschwinden. Auf einem Parkplatz Richtung Schweiz machte ich Pause, der Regen klopfte immer noch leise aufs Dach. Dann geschah aber doch das Gewünschte: Es wurde heller und heller, sogar die Sonne ließ sich wieder sehen und es wurde warm. So konnte ich dann doch noch einige schöne Blicke auf das Massiv werfen und hatte mir einen weiteren Wunsch erfüllt.
Den kleinen Abstecher zum Genfer See danach hätte ich mir aber sparen können. Kein Rankommen an den See mit einem Wohnmobil. Nun ja, man kann eben nicht alles habe.
Freitag, 19. September – Heimwärts
Keine besonderen Vorkommnisse :)

6. September - Stromberg/Horrheim
Tatsächlich kam nun doch noch der Spätsommer ins Ländle. Eigentlich wollte ich eine etwas weitere Wochenendreise machen, doch die Einladung zum Grillen bei meiner Schwester in Horrheim schmiß diesen Plan über den Haufen, da das die letzte Gelegenheit zum Familientreffen in Horrheim war, da ein Umzug Richtung Reutlingen bevor steht.
Vorher fuhr ich aber noch lange über wenig befahrene Straßen durch den schönen Naturpark Stromberg-Heuchelberg. Im Radio gab es eine Unwetterwarnung für BW, am Himmel brauten sich immer wieder gewaltige Wolkenberge zusammen, aber am Ende war gar nichts und wir hatten wunderbares Grillwetter. Abgesehen mal davon, dass in Horrheim wegen Bauarbeiten der Durchfahrtverkehr gesperrt war und es gar nicht so einfach war, einen geeigneten Parkplatz zu finden.

23. August - Regen in Schwaben
Der August hatte ja kaum mehr zu bieten als Regenwetter. Trotzdem versuchte ich es mit einem kleinen Wochenendausflug Richtung Schwäbich-Fränkischer Wald. Auf der Anreise wechselten Regen und Sonne noch ab, teilweise war es recht angenehm. Aber mein erstes Vorhaben: Spaziergang am Neumühlsee ließ ich bei Ankunft gleich wieder fallen, da Regen einsetzte. Weiter ging es über den Balkon Hohenlohes - Waldenburg - zum nächstes Ziel: Schloss Neuenstein. Was soll ich sagen? Regen ...
Ziemlich angefressen fuhr ich dann noch weiter Richtung Burg Lichtenberg und Aspach. Aber da nun aus dem schlechten Wetter richtiges Sauwetter wurde, drehte ich dem Ganzen den Rücken und fuhr heim.

26. und 27. Juli - Jena
Diamantene Hochzeit - Familienfeier auf dem Fuchsturm in Jena.

7. Juni - Autowäsche
Die erste Autowäsche fand nun tatsächlich statt. Stephan durfte die Arbeit machen, Vater die Fotos und ich kümmerte mich um die wichtigen Details.

31. Mai und 1. Juni - Vogelsberg
Burg Herzberg bildete den Startpunkt der Tour. Allerdings empfing mich ein völlig überfüllter Parkplatz, denn die Pfadfinder waren gerade dabei, ein großes Zeltlager auf der Wiese zu errichten. So blieb mir nur ein Blick durch die Bäume auf die mächtige Burganlage. Von hier aus führte nun der Weg in Richtung Vogelsberg, eines der kleinsten Gebirge Deutschlands. Wieder einmal zwang mich eine gesperrte Straße zu einem längeren Umweg, aber das war ich in diesem Jahr schon gewöhnt, passierte fast auf jeder Reise.
Später stand nah der Straße ein gerade gelandeter Rettungshubschrauber, daneben ein Rettungswagen mit blinkenden Blaulicht. Schon während der Anreise hatte eine schwarze Rauchwolke über der Autobahn Unheil angekündigt. Ursache war ein silberner Mercedes-Kombi, der auf der Gegenseite am Ende eines Parkplatzes in meterhohen Flammen stand. Und am Abend gab es eine weitere Straßensperrung, allerdings nicht in meiner Fahrtrichtung, wegen eines Motorradunfalles. Ich selbst blieb von derartigen Vorfällen zum Glück verschont. Neben einer Grillhütte bei Freienseen fand ich ein einsames und idyllisches Plätzchen für die Nacht.
Am Sonntag ging es dann auf abwechslungsreichen Strecken durch den Vogelsberg, wobei wieder einmal die Unmengen von Motorradfahrern für gelegentliche Blutwallung sorgten. Weiter führte der Weg durch den Spessart, ab Wertheim entlang der Tauber und als ich bei Tauberbischofsheim dann auf die A81 wechseln wollte, sah ich die Autos im Stau stehen und setzte meine Heimreise auf der B27 fort, die gut ausgebaut ist. Da der Verkehr recht mäßig war, kam ich gut voran und hatte am frühen Abend Markgröningen wieder erreicht.

5. bis 9. Mai - Hunsrück & Mosel
Montag, 5. Mai – Bad Kreuznach
Der erwartete Stau an der Autobahnbrücke bei Speyer war eigentlich das einzige Problem bei der Anreise. Ja okay, dann habe ich hinter Bingen die richtige Abfahrt verpasst – war aber auch ein wenig unübersichtlich und dann noch die Baustelle, kurz vor der Ankunft und dann noch der Traktor, der zum Abladen einiger Paletten die Straße blockierte und mich zwang, meine Rangierfähigkeiten in der engen Straße beim Wenden unter Beweis zu stellen. Aber sonst war alles gut :)
Das war in Braunweiler, an dessen Ortsende ich an einem wunderbar gelegenen Grillplatz übernachten konnte.
Dienstag, 6. Mai – Hunsrück
Kreuz und quer durch abwechslungsreiche Landschaft, vorbei an Burgruinen, durch tausend Jahre alte Weindörfer (mit entsprechend engen Durchfahrten), immer wieder bergauf, bergab, mit einigen Serpentinen. In Biebern gönnte ich mir neben der Kirche eine kleine Pause und freute mich noch über das „Sommerloch“, das ich vorher gefunden hatte. In Gemünden grüßte das Barockschloss von oben herab und bei Bundenbach die Ruine der Schmidtburg von unten. Auf dem großen Parkplatz bei der Wildenburg bezog ich dann Quartier und durfte zwei Überraschungen erleben. Zum einen kam die Sonne wieder raus, obwohl der Wetterbericht davon nichts verraten hatte und zum zweiten gab es hier einen freien Hotspot, d.h. ich hatte das erste Mal auf meinen Reisen eine Internetverbindung.
Mittwoch, 7. Mai – Hunsrück, zweiter Tag
Da die Landschaft genauso abwechslungsreich wie das mich an diesem Tage erwartete Wetter war, blieb ich weiter im Hunsrück. Es fing mit Sonne und Windböen auch gut an und es boten sicher immer wieder weite Blicke auf die schöne Landschaft. Zuerst machte ich einen Abstecher zur Burgruine Baldenau. Als ich dann die Weiterfahrt fortsetzte, trieben die dunklen Regenwolken graues Licht vor sicher her und schön sah jetzt alles nicht mehr wirklich aus. Keine guten Voraussetzungen für mein nächstes Vorhaben – ich wollte die Aussichtsplattform „Windklang“ am Erbeskopf besuchen. Aber schon auf den letzte hundert Metern zum Gipfel (immerhin 818 Meter hoch) traf mich das Wetter mit voller Wucht. Aus Starkregen wurde Hagel, der dann oben zwar wieder in „normalen“ Regen überging, aber der Ausflug auf die Plattform war damit sinnlos, denn zu sehen gab es eh nur Grau.
Edelsteinminen und -museen zeugten von der langen Bergbaugeschichte der Gegend. Viele Bergwälder und kleine Ortschaften lagen auf der Strecke, die ich am Ende auf einem einsamen Wanderparkplatz nahe der Grimburg beendete.
Donnerstag, 8. Mai – Mosel
Dieser Tag war sozusagen der Mosel gewidmet. Startpunkt die Villa Rustica in Mehring – ein wieder aufgebautes Herrenhaus eines römischen Gutshofs mitten in einem Neubauviertel. Und dann viele Kilometer entlang des Flusses, manchmal zwischen steilen Felswänden, immer zwischen Weinbergen und durch malerische Orte; vorbei an zahlreichen Womo-Stellplätzen, die um diese frühe Jahreszeit noch reichlich Platz boten. Dann ein kurzer Abstecher zur Klosterruine Wolf, wieder zurück an die Mosel und bald war Cochem erreicht, die auf einer Bergkuppe von der Reichsburg bewacht wird.
Am späten Nachmittag hatte ich dann finstere Wolken im Rückspiegel; das Radio sprach von einem großen Regengebiet, das Starkregen und Sturmböen mit sich bringen sollte. Also hielt ich alsbald nach einem geeigneten Übernachtungsplatz Ausschau. Ein wunderbarer Stellplatz an einer Grillhütte empfing mich leider mit üblen Gestank, da gerade Gülle auf die Felder verteilt wurde. An der nächsten, ebenfalls sehr ruhig gelegenen Grillhütte, wurde gerade emsig gebaut und da wollte ich nicht stören. Ein Parkplatz an einem Friedhof war mir bei den Wetteraussichten zu offen gelegen, aber oberhalb eines Tennisplatzes fand ich dann den gewünschten Ort zuzüglich eines tollen Ausblickes.
Freitag, 9. Mai – Mosel & Rhein
In Alken kehrte ich zurück an die Mosel mit Blick auf die Burg Thurant und bis Koblenz folgte ich den Windungen der Mosel (die Straße hätte ja auch nichts anderes erlaubt). Hier wurde erwartungsgemäß der Verkehr deutlich belastender und so war ich froh, als ich bald auf der B9 rheinaufwärts Richtung Heimat unterwegs war.
Boppard, das wunderbare Sankt Goar, Bingen, Worms und Speyer lagen auf der Strecke. Die Autobahn vermied ich, denn da gab es heftige Staumeldungen zu vernehmen. Am Abend traf ich wohlbehalten daheim an.

26. und 27. April - Saarlandmeisterschaften Poolbillard
Diesmal fanden die Behindertenmeisterschaften in Bexbach- Höchen statt. Die alte Schule war gerade erst zu einem Billardlokal umgebaut worden und ich fuhr erst einmal dran vorbei, weil mir das gar nicht wie eine Spielhalle aussah. Glücklicherweis sah mich beim zweiten Vorbeifahren ein Mitstreiter und winkte mich in den kleinen ruhigen Hinterhof, wo ich später auch angenehm übernachten konnte, abgesehen mal vom prasselnden Regen in der ersten Nachthälfte.
Samstag Turnier von 14 bis 24 Uhr und am Sonntag von 10 bis 16 Uhr, mein Ergebnis wir üblich: Mittelfeldplatz, also alles im grünen Bereich.

9. und 23. Februar, 6. April - Kurztripps
Ein Regenbogen über Asperg am Beginn der Reise machte schon klar, was mich auf dem ersten Ausflug erwarten sollte: Sonne, Regen, Sturmböen und Hagel. Aber immerhin eine ganze Menge Sonne, nachdem die letzten Wochenenden alle ziemlich fürchterlich gewesen waren. Bis Lauda kurz vor Würzburg führte mich die Reise. Leider gab es ausgerechnet in diesem hübschen Städtchen kräftige Regenschauer, so daß ich mich nur vom Auto aus umsehen konnte. Später dann noch ein Regenbogen und heftiger Hagel.
Die zweite Reise ging einmal mehr durch den Schwäbisch Fränkischen Wald. Und zwar am ersten Frühlingstag des Jahres. Herrlicher Sonnenschein lockte die Autofahrer auf die Straßen und auch die ersten Motorräder waren unterwegs. Alle Ausflugsparkplätze waren überfüllt und auf allen Wegen Sapziergänger unterwes. Alle hatten wohl auf diesen Tag gewartet :)
Und die dritte Fahrt führte zum Rhein, dann aufwärts von Karlsruhe bis Jockgrim - größtenteils "Mercedes-Land".

12. Januar - Sonntag im Nebel
Nur ein kleiner Sonntagnachmittagsausflug in der Region, weil nach Regen und Nebel die Wolken endlich auflockerten. Leider aber nicht lange und dann bildete sich erneut Nebel, der dann sogar so dicht wurde, dass ich froh war, als ich wieder daheim ankam.


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