Unterwegs 2013 |
| 31. Dezember und 1. Januar 2014 - Jahreswechsel |
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Völlig überraschend war das Jahr 2013 schon zu Ende und trotz
recht schlechter Wetteraussichten ging ich auf Suche nach einem schönen Platz um das Silvesterfeuerwerk zu bestaunen.
Mein eigentliches Ziel war der Brombachsee, aber auf Grund der gebührenpflichtigen Parkplätze fuhr ich dann doch weiter
und parkte mich statt dessen an den Stadtrand von Weißenburg. Etwas oberhalb der Stadt gelegen hatte ich dann wirklich
einen schönen Blick auf das Spektakel - im Vordergrund die Silhouetten der Stadtmauer und der Kirchtürme, das war
sehr schön anzusehen. Den ersten Tag des neuen Jahres verbrachte ich dann noch größtenteils in der Gegend. Mein Weg führte mich auch durch das Ries nach Nördlingen. Es ist nicht vorstellbar, was für ein Katastrophe diese Landschaft gebildet hat. Über 20 km fährt man durch die Ebene und muss sich selbst daran erinnern, dass es sich um den Krater eines Meteoriteneinschlags handelt. Trüb und grau war es, nur wenn die Straße in etwas höhere Regionen führte, klarte es auf und einmal tauchte ich in eine reifüberzogene Waldmärchenwelt ein. Der Heimweg führte vorbei an Backnang und bei leichtem Nieselregen traf ich am späten Abend zu Hause ein. |
23. und 24. November - Hessische Billardmeisterschaften |
| Gastgeber war der PBC Dreieich Sprendlingen südlich von Frankfurt. Übernachten konnte ich direkt auf dem Parkplatz vor dem Spiellokal und am Sonntag 9 Uhr (!) ging es dann los mit der Disziplin 9-Ball. Ich spielte endlich mal ein Turnier, in dem ich die meiste Zeit recht zufrieden mit meiner Leistung war. Am Ende gab es Platz 7 unter 14 Teilnehmern und ich war immerhin zweitbester Rolli. |
20. bis 22. November - Novemberreise |
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Eigentlich wollte ich schon eine etwas weitere Reise machen,
aber ganz Mitteleuropa hatte wettertechnisch nichts zu bieten - außer sogar den ersten Schnee. So wurde es dann ein
Trip auf und am Rand der Schwäbischen Alb. Für die erste Übernachtung wählte ich den Parkplatz am Sulzer Eck bei Wildberg
direkt zwischen Kloster Reuthin und der Nagold. Am nächsten Tag ging es vorbei an der Wurmlinger Kapelle, Tübingen und rauf auf die Alb. Wie vom Wetterbericht angekündigt, empfing mich hier der erste Schnee. Aber die Straßen waren geräumt und so konnte ich den Zauber beruhigt bewundern. Am Abend stand ich dann auf dem ganz ruhigen Parkplatz der Herrenmühle in der Nähe von Göppingen. Das Wetter wurde nicht besser und am kommenden Wochenende hatte ich ein neues Ziel, deshalb ging es schon wieder nach Hause. |
22. bis 27. Oktober - Bad Wildungen, DM Billard |
Zum ersten Mal startete ich bei den Deutschen
Billardmeisterschaften in der Wandelhalle des Kurparks Bad Wildungen.
![]() Mein Ergebnis der Meisterschaft: 4. Platz im 9-Ball und 3. Platz im 8- sowie im 10-Ball. |
8. bis 14. August - Burgund/Auvergne |
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Donnerstag, 8.08.2013 – Reisetag So ein Start in den Urlaub kann einem schon etwas die Lust daran nehmen. Verkehr, Verkehr, Verkehr … dann auch noch gesperrte Straßen … Stau auf der Autobahn; eine Baustelle nach der anderen … hunderte von LKW … das alles am Donnerstagnachmittag, nicht wirklich schön. Und kaum war ich über Rhein und Grenze begann es in den Außenbezirken von Mulhouse zu regnen. Aber am ersten Tag steckt man sowas ja noch recht gut weg und dazu wusste ich ja, dass es nur noch besser werden würde. Und bald hörte der Regen tatsächlich auf und ich bezog auf einer ruhigen Raststation bei Lure, kurz nach Belfort, Nachtquartier. Hier durfte ich auch noch einen kurzen, dennoch schönen Sonnenuntergang erleben. |
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Freitag, 9.08.2013 – Burgund Das wunderbare Fahrwetter – Sonne und Wolken im Wechsel bei rund 25 Grad – nutzte ich zu einem weiteren Reisetag. Richtung Dijon ging es bald durch Burgund. Weinreben, Weindörfer und ein Chateau nach dem anderen neben der Straße. Bald achtete ich kaum noch auf diese mal mehr mal weniger schönen Herrenhäuser und besuchte lieber die Felsklippen bei Orches. Es folgten einige weniger unterhaltsame Kilometer auf Fernstraßen, bis ich endlich wieder auf Nebenstraßen abbiegen konnte und mich bergauf bergab durch schöne Landschaft bewegte. Vorbei ging es an Vichy zum Chateau Busset, aber da war schlecht zu parken und ich fuhr weiter zu einem großen Parkplatz in der Nähe von Thiers. |
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Samstag, 10.08.2013 – Ankunft Auvergne Auf dem Programm stand heute nur die Auvergne. Kreuz und quer, bergauf und bergab sollte diese schöne Landschaft
erkundet werden. Von Anfang an erinnerte es mich immer wieder an die Toskana, abgesehen von den Feldern voller
Sonnenblumen, Getreide oder Mais anstatt des Weins. Am Horizont ragten steile Gipfel gen Himmel, deren Besuch ich
aber nach Lektüre meines Reiseratgebers unterließ, da mit Touristenmassen zu rechnen sein dürfte – von denen hatte
schon so genug an jeder nur einigermaßen sehenswerten Stelle. Aber die Landschaft entschädigte für alles und oft
genug war ich auch auf fast unbefahrenen Nebenstraßen unterwegs. Vorbei ging es in einem kleinen Ort an einem
Märchenschloß, zu dem aber kein Zugang erlaubt war. Dann folgten bald einige Stauseen an der Truyère und schließlich
stand ich am Viaduc de Garabit, gebaut von Gustave Eiffel.
Und nach vielen weiteren Kilometern auf
kleinen, kurvigen Straßen parkte ich am Ende des Tages am Rande von Lavaudieu. Auf den vielen Parkmöglichkeiten
direkt am Flüsschen Senouire verteilten sich die anderen Wohnmobile großräumig.
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Sonntag, 11.08.2013 – Vulkane an der Loire Und dieser Tag nun hatte nur noch Sonne zu bieten, nur am Nachmittag waren ganz weit am Horizont ein paar kleine Wolken in das Blau geklebt. Also ging es weiter auf Entdeckungstour durch diesen schönen Landstrich. Die Straße führte dann in Richtung Vulkankegel, die sich kilometerweit aneinanderreihten. Auf der anderen Seite schnitt sich die Loire tief in die Felsen, eindrucksvoll die Kraft des Wassers. In Valprivas hatte ich einmal mehr das Vergnügen in Schrittgeschwindigkeit durch enge Gassen zu rangieren, mit jeweils 5 Zentimeter Spielraum zwischen Außenspiegeln und Häuserwänden; immer wieder ein schönes Gefühl - wenn man durch ist. Nächster Abstecher samt Rast war dann, gemeinsam mit vielen französischen Tagesurlaubern ein kleiner See in Bas-en-Basset. Am frühen Abend nahm ich noch den Aufstieg zum Col des Pradeaux in Angriff, der mit 1196 m Höhe auch "Tor zur Auvergne" genannt wird. Nach einer Rast dann abwärts und Augen auf bei der Parkplatzsuche für die Übernachtung. Siehe da, beim Aufstieg zum nächsten Berg zweigte eine Nebenstraße ab zum Gipfel und oben angekommen, erwarteten mich großzügige Parkplätze am Friedhof. Und tatsächlich war ich hier allein, sonst steht doch an jeder einigermaßen geeigneten Stelle bereits mindestens ein Wohnmobil, Geheimtipp entdeckt? Steht vermutlich nicht in den gängigen Reiseführern – in meinem übrigens auch nicht. Also noch ein wenig Sonnenbad und die Idylle genießen. -------------------------- Ein Nachthimmel, wie ich ihn schon lang nicht mehr sah. Selbst die Milchstraße querte deutlich sichtbar durch die Sterne. 200 Meter entfernt lag im Licht einer einzelnen Straßenlampe ein großer, dunkler Hund mitten auf der Straße. Eine Sternschnuppe zog einen hellen Strich. Gute Nacht. |
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Montag, 12.08.2013 – Noch mehr Pässe Da Montag war, hatte ich mir zwei Ziele ausgewählt, die am Wochenende mit Sicherheit völlig überlaufen sind; wie sich zeigen sollte, aber auch am Montag. Doch vorher besichtigte ich noch den kleinen Friedhof, neben dem ich geschlafen hatte. Zuerst also nach Mont-Dore, ein Touristenort am Fuße eines großen Wintersportgebietes, das aber auch im Sommer für Wanderer anziehend zu sein scheint und dazu auch noch einen großen See zum Angeln bietet. Dementsprechend war der Rummel und ich blieb nicht lange dort, fuhr weiter in der Gewissheit, dass es am zweiten Stopp genauso aussehen würde. Der Weg führte über einen weiteren Pass – Col de Guéry – und später vorbei an der gewaltigen Basilika in Orcival. Schon aus großer Entfernung prägte der steile Gipfel des Puy de Dôme, gekrönt durch einen gewaltigen Sendemast, das Panorama. Am Fuße des Berges gibt es ein richtiges Parkplatzareal, welches allerdings komplett gefüllt erschien. Na gut, ich habe meinen Blick gehabt und nun machte ich mich lieber auf Suche nach einer Übernachtungsstelle, die ich dann nach verschiedenen nicht so schönen Plätzen endlich in St-Rémy fand. |
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Dienstag, 13.08.2013 – Wieder Burgund Los ging's mit Hérisson, einem kleinen Ort rund um eine Burgruine, sehr malerisch das Ganze. Weiter Richtung Autun und ich war wieder in Burgund. Die Landschaft wurde deutlich ebener und bewirtschafteter. Aber am Abend ging es dann doch noch kurz bergauf zum Mont Auxois, denn den Parkplatz am riesigen Veringetorix-Denkmal hatte ich mir für die Nachtruhe gewählt. |
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Mittwoch, 14.08.2013 – Heimwärts Die Heimreise zog sich lange hin, da ich nur auf Nebenstraßen unterwegs war, um noch Eindrücke der verschiedenen Gegenden, die zu durchqueren waren, zu sammeln. Dann kamen auch die Vogesen in Sicht, aber ich fuhr lange parallel zu ihnen Richtung Norden. Erst nördlich von Karlsruhe ging es über den Rhein, weiter durch Maulbronn und nach Hause. |
20. und 21. Juli - Schwarzwald |
| Hitzeflucht in die Berge. Am Abend ein großer, ruhiger Parkplatz bei Kaltenbronn und soviel kühle Luft, dass ich die Bettdecke benötigte - so hatte ich mir das ja auch vorgestellt :) |
6. und 7. Juli - Schwäbische Alb |
| Endlich Sommer - und dann aber richtig. Der Job verhindert weiterhin den Urlaub - August soll es jetzt aber endlich für 2 Wochen reichen - also bleiben nur Kurzreisen am Wochenende. Aber schön war es trotzdem wieder auf der Alb. Ein Parkplatz am Waldesrand beim Randecker Maar bot noch Gelegenheit für einen Abendspaziergang und anschließend für eine stille Nacht. |
8. Juni - Odenwald |
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Kurzurlaub am Wochenende, zu mehr reicht es dieses Jahr nicht. Und meistens dann kein Wetter zum Reisen. Diesmal
schien das anders. Und so tourte ich durch den Odenwald. Zuerst den Neckar aufwärts, der zwar randvoll war, aber Überreste vom Hochwasser waren nicht zu sehen. Von Eberbach
weiter Richtung Michelstadt, dann Miltenberg am Main. Hier zeugten dagegen noch einige überschwämmte Felder und Schlammspuren von den vergangenen Tagen. Am Abend war ich gerade daran mit einen ruhigen Platz für die Nacht zu suchen, als das Radio von einer Unwetterwarnung für den Odenwald tönte. Tatsächlich hatte sich der Himmel inzwischen ziemlich verdunkelt und die ersten Böen ließen mich schaukeln. Also fuhr ich weiter südwärts, konnte dem heraufziehenden Regen aber lange nicht entkommen. Und als ich dann noch einmal eine Pause auf einem kleinen stillen Parkplatz machte, entdeckte ich das nächste Ungemach. Und dieses ließ mir einen Gedanken an eine Übernachtung endgültig vergehen - in der Wand, direkt über meinem Bett, hatten sich Ameisen einquartiert. Zum Glück war es ja nicht mehr so weit bis nach Hause und ich schlief dann doch lieber im Bett daheim, ohne dass mir kleines Getier übers Gesicht trippelte. Ich fürchte nun aber, dass wird kein gutes Ende für das kleine Volk haben ... |
20. und 21. April - Jena |
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Anlass was der Geburtstag meiner Schwestern und dazu trafen wir uns in der alten Heimat Jena, besser gesagt stieß ich
zur Gesellschaft auf der Leuchtenburg bei Kahla. War ich aus tristem Regenwetter bei Stuttgart abgereist, hatte mich Thüringen mit Sonne empfangen; auch wenn es nicht wirklich
warm war. Und oben bei der Burg pfiff ein garstiger Wind. Fand man aber Schutz vor ihm, dann war es richtig angenehme - Frühling. Nach einem Abend mit vielen Gesprächen und einem Buffet im Hotel folgte eine kurze, ruhige Nacht auf dem großen Parkplatz am Stadion. Nach dem Frühstück war allgemeine Abreise angesagt, nur ich hatte noch einen Zwischenstopp vor mir - die ehemalige Grenze in Mödlareuth. Über holprige, schlaglochübersäte Straßen ging es durch wunderschönes Thüringer Land, hier hatte sich seit vielen Jahren kaum etwas verändert. In einer langen Kurve führte der Weg um das herrlich im Wald gelegene Schloß Wolfersdorf, dann durch die Plothener Teichgebiete nach Schleiz. Bald darauf kam die Abbiegung Richtung Mödlareuth und schon war auch der Grenzturm zu sehen. Dieses Dorf wird von einem Bach durchflossen und genau dieser bildete die ehemalige Grenze zwischen Bayern und Thüringen, also den beiden deutschen Staaten. Als geteiltes Dorf - man nennt es auch "Klein-Berlin" - hat es sich mit einem Freiluftmuseum zu Grenzanlagen die Vergangenheit sichtbar bewahrt. Ein seltsames Gefühl, wenn man das so sieht. Von hier aus fuhr ich weiter auf Nebenstraßen nach Würzburg. Wiederum durch eine beeindruckende Landschaft. Erst kurz vor Würzburg änderte sich das dann zum Nachteil und ich wählte nun die Autobahn, um die letzten Kilometer heim zu fahren. |
3. März - Frühlingserwachen |
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Endlich war sie wieder da - die Sonne. Obwohl mein
ägyptischer Kollege ja immer behauptet, die Sonne in Deutschland wäre nur so
eine Art Simulation :) Aber mir reichte das aus, um eine entspannende kleine Tour durch die umliegende Gegend zu machen. Ganz im Gegenteil eigentlich wurde es mir zu warm, wenn die Strahlen der gelben Scheibe durchs Fenster auf meinen Körper fielen. Allerdings brauchte ich nur stehen zu bleiben, die Scheibe herunter zu lassen um zu wissen, dass diese Sonne "noch Zähne hat" - ganz schön frisch. |
8. bis 22. Januar - Werkstatt |
| Tatsächlich brauchte es zwei Wochen für die Hauptuntersuchung und Inspektion, weil zu Beginn des Jahres die Speditionen und Firmen ihre Fahrzeuge zur Durchsicht in die Werkstatt bringen, also ziemliches Gedränge war. Na ja, für mich war erst einmal wichtig, dass das Auto von den öffentlichen Straßen weg war, damit mir nicht noch ein weiterer Strafbescheid daher kam. Keinerlei Mängel, alles geprüft und gecheckt - 2013 kann starten. Aber noch wollte der Winter das nicht ... |
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