Start Fotos Fahrtenbuch Links



Unterwegs 2005


26. Dezember - Großvillars
Die laufende Basketballsaison mit ihren Spieltagen am Wochenende und eine Reihe von Geschäftsreisen führten zu einer eigentlich nicht vorgesehenen längeren Reisepause. Damit das Gefährt aber nicht völlig in den Winterschlaf verfiel, nützte ich unser Familientreffen am 2. Weihnachtsfeiertag zu einer kleinen Tour und - wie der Wetterbericht schon versprochen hatte - auch gleich zur "Schneetaufe". Zum Glück war die Straßensituation wesentlich undramatischer als befürchtet und so wurde es eine problemlose kleine Reise.

5. und 6. November - An Jagst und Kocher
Erneut traumhaftes Herbstwetter veranlassten mich, ein schon länger ins Auge gefasstes Ziel anzusteuern.
Oft schon bin ich auf der A81 nördlich von Heilbronn an einem dieser grünen Hinweisschilder vorbeigefahren. An dieser Stelle weist es auf das Kloster Schöntal hin.
Kloster Schöntal Also die Autobahn bis Möckmühl und schon geht es rein ins Tal der Jagst. Vorbei an der Götzenburg Jagsthausen und auch vorbei am Kloster Schöntal genoss ich die wunderschöne Landschaft, herrlich bunte Wälder. Dann weiter steil bergauf und ein paar Kilometer weiter steil bergab ins Kochertal. Leider begann es sehr bald zu dämmern und so langsam musste ich nach einem geeigneten Nachtstellplatz Ausschau halten.
Es war schon tiefe Dunkelheit als ich am Stadtrand von Künzelsau etwas Passendes fand. Ein Firmenparkplatz direkt am Kocher, der am Wochenende auch für die Öffentlichkeit offen stand.
Nach einer (fast) absolut ruhigen Nacht (ich gehe hier mal nicht auf die beunruhigenden Geräusche ein, die mich einmal weckten - das war sicher nur eine Katze oder ähnliches und einen absolut überraschenden Regenschauer) zeigte sich am Morgen, dass der Platz wirklich gut gewählt war. Denn nach dem Frühstück hatte ich hier die Gelegenheit einen ausgedehnten Spaziergang entlang des Kochers zu machen.
Später genoss ich erneut die Tour über kaum befahrene Straßen durch herbstliche Weinberge bis zum Kloster Schöntal, für das ich mir nun ausreichend Zeit nahm. Vorbei noch einmal an der Götzenburg ging es dann wieder zurück durch das Jagsttal.

14. bis 16. Oktober - Bodensee
Der Wettergott meinte es wirklich noch einmal gut mit uns. Im herrlichem Spätsommer ging es gemeinsam mit Inge und Jörg Abend am Bodensee durch dichten Freitagnachmittag-Berufsverkehr zum Bodensee. Ich denke, dass man über den Bodensee an sich nicht viel sagen muss, ausserdem sprechen meiner Meinung nach die Fotos in der Bildergalerie für sich, also hier nur kurz der Ablauf unserer Reise.
Bei Sonnenuntergang parkten wir auf einem Parkplatz ein paar Kilometer entfernt von Meersburg. Es folgte ein ausgedehnter Spaziergang entlang des Seeufers. Danach fuhren wir wieder ein paar Kilometer landeinwärtsuf der Suche nach einem Abendessen und natürlich einen Nachtstellplatz, denn direkt am Bodensee gab es nur wenig einladende kostenpflichtige Wohnmobilstellplätze. In Buggensegel kehrten wir dann zünftig in einen Landgasthof ein. Dann kehrten wir wieder um Richtung Unteruhldingen, da wir unterwegs ein Hinweisschild Richtung Friedhof gesehen hatten. Tatsächlich gab es hier auch einen kleine Parkplatz auf dem wir dann übernachteten.
Pfahlbaumuseum Frühstück inklusive Aufwärmphase - Nachts wurde es doch empfindlich kalt - gab es dann bei mir. Und danach fuhren wir nur mit dem kleinen Fahrzeug nach Unteruhldingen, um das Pfahlbaumuseum zu besichtigen; wirklich empfehlenswert.
Mittags konnten wir dann auch noch Inges Wunsch erfüllen und gönnten uns eine Portion des berühmten Bodenseefelchens. Nachmittags ging es weiter nach Friedrichshafen, eine recht moderne Stadt, aber vielleicht auch deswegen ohne das richtige Flair, oder aber haben wir einfach nicht die richtigen Plätze gesehen. Auch an diesem Abend fuhren wir dann zum Essen (Waldwirtschaft bei Meckenbeuren) und Übernachten (ganz ruhig im Nebel von Appenweiher) landeinwärts.
Den nächsten Tag widmeten wir der wunderschönen Altstadt auf der Insel Lindau. Da gibt es auch wieder nichts zu erzählen - anschauen!
Am Nachmittag ging es dann quer über die Alb nach Hause. Übrigens zeigte mir mein kleiner Kilometerzähler, dass wir in diesen Tagen rund 25 km "zu Fuß" zurück gelegt hatten.

8. und 9. Oktober - Burg Hohenzollern / Donau- und Neckartal
Bei solch herrlichem Herbstwetter hielt mich natürlich nichts mehr zu Hause. Kurz vor 14 Uhr begann der dichte Nebel sich zu lichten und ich machte mich auf den Weg nach Hechingen. Auf Grund der Staumeldungen verließ ich schon in Böblingen-Hulb die Autobahn und kam Burg Hohenzollern so über die B27 bei recht dichtem Verkehr aber ohne Staus an mein Ziel. Der erste Parkplatzwächter liess mich dann nach kurzem Funkkontakt mit der oberen Station bis zum Busparkplatz fahren. Hier begann ich dann frohen Mutes den Aufstieg der (wie ich jedenfalls annahm) letzten Meter. Eine mir entgegen kommende Frau fragte ich, ob es sehr weit bis zur Burg sei. Das bejahte die Dame und fügte hinzu, ich solle lieber den Pendelbus nehmen. Die Bemerkung mit dem Pendelbus hätte mir ja eigentlich klar machen müssen, dass wohl doch noch ein Stück Weges vor mir lag. Aber ich war schon so auf den Aufstieg eingestellt, dass ich dem keine größere Bedeutung beimaß und mich auf den Weg machte.
Um es kurz zu machen, für die etwa 1300 Meter brauchte ich rund 50 Minuten. In Serpentinen steil bergauf, mit vielen kleinen Pausen, der Pendelbus fuhr bestimmt 6mal an mir vorbei, eine echte Schinderei. Allerdings habe ich auch noch nie mit so vielen Menschen unterschiedlichster Nationalität Kontakt bekommen.
Oben erwarteten mich dann noch ein paar Überraschungen. Zum einen fand ein Leierkasten-Treffen statt, d.h. an jeder Ecke standen bunt kostümierte Damen und fracküberzogene Herren mit ihren Leierkästen und liessen, gut auf einander abgestimmt, schöne Melodien hören. Die nächste Überraschung: Mit Erreichen des ersten Burghofes war der Aufstieg noch lange nicht vollendet, auch in der Burg selbst schwang sich der Weg weiter nach oben, teilweise sogar unterirdisch auf groben Pflaster. Na irgendwann war ich dann doch oben und genoss den herrlichen Tag und die wunderschöne Aussicht.
Der Rückweg war übrigens nicht ganz so leicht, wie man vielleicht annehmen sollte. Tatsächlich war der Weg teilweise so steil, dass ich mich selbst wunderte, da überhaupt hoch gekommen zu sein und ich bergab eine ganze Reihe von kurzen Pausen einlegen musste, da durch das ständige Bremsen zum Einen Donautal die Greifreifen extrem heiss und zum Anderen die Handmuskulatur vom Zupacken stark beansprucht wurden.
Dennoch, ein wirklich tolle Erlebnis (ach ja, Gebühren musste ich keine zahlen, weder fürs Parken noch für den Eintritt in die Burg). Wer noch nicht dort war, kann sich einen kleinen Einblick hier verschaffen: Link zur Burg im Web
Übernachtet habe ich dann auf einem Parkplatz in der Nähe von Sigmaringen. Am Sonntag verschwand der Nebel etwas eher, so gegen 12 Uhr und ich startete meine Reise durch das Donautal. Herrlich, bei diesem Wetter durch eine derartige Landschaft zu fahren. Entlang steiler Felshänge, durch enge Felsdurchbrüche, wo ich schon leichte Befürchtungen in Bezug auf die Größe meines Fahrzeuges bekam, dazu herbstlich bunte Wälder und strahlend blauer Himmel; allerdings auch mindesten 3 Millionen Motorräder! Aber für Motortouristen ein absolutes Muss - von Sigmaringen bis Tuttlingen und anschließend das Neckartal nach Norden bis Calw.

2. Oktober - Tübingen
Erster Spieltag Rollstuhlbasketball Regionalliga/Süd und Landesliga Baden-Württemberg.
An diesem Sonntag fand in Asperg die jährlich Kirbe statt, was zur Bedeutung hat, dass die Bahnohfstrasse von 7 bis 23 Uhr komplett gesperrt ist. Also hatte ich die Wahl entweder am Sonntag Morgen vor 7 Uhr die Tiefgarage in Richtung Tübingen zu verlassen und dann dort vor der Halle mindestens eine Stunde bis zur Öffnung zu warten, oder am Abend vorher mit dem Womo zu fahren und auf dem Parkplatz vor der TÜ-Arena zu übernachten. Und für diese Lösung entschied ich mich nicht zuletzt als ausgemachter Morgenmuffel.
Zu den Spielen: Landesliga - gegen Tübingen II gab es eine deutliche Niederlage, gegen Offenburg wurde wegen wegen verspäteter Anreis des Gegners (fast 1,5 Stunden) gewonnen.
Regionalliga - eine Niederlage gegen Tübingen I mit 1 Punkt nach Verlängerung.

29. September - München-Unterschleißheim
Da das Handgerät für Gas und Bremse recht ungünstig zwischen Armaturenbrett und Fahrersitz montiert und damit das Umsetzen auf den Fahrersitz erheblich erschwert wurde, hatte ich einen Termin bei der Rehagruppe in München vereinbart, um gemeinsam eine geeignete Lösung zu finden. Nach ca. 3stündiger "Bastelarbeit" hatten wir dann tatsächlich das Problem behoben.

23. bis 26. September - Thüringen
Wie in jedem Jahr traf ich mich mit meinen beiden alten Kumpanen aus Apoldaer Vereinszeiten. Treffpunkt war diesmal wieder Auf Lothi's Hof Lothi's Hof in Pößneck. Auf Grund vieler Staus brauchte ich fast sechs Stunden für die rund 380 Kilometer und kam so etwas verspätet zum Abendessen mit einer thüringischen Spezialität - Mutzbraten.
Am nächsten Morgen ging es auf eine Rundfahrt Richtung Thüringer Wald. Bei herrlichstem Wetter von Bad Blankenburg das Schwarzatal hinauf. In Unterweißbach sahen wir uns die nagelneue Talsperre an, leider ist die Staumauer (noch) nicht befahrbar, also blieb nur einen Blick von unten. Weiter ging es auf wenig befahrenen Straßen durch das Thüringer Schiefergebirge.
Am Sonntagvormittag fuhren wir gemeinsam über Ranis zur Hohenwarte-Talsperre, stellten die Autos ab und machten einen recht anspruchsvollen Wanderweg zu einer kleinen Hütte im Wald mit phantastischen Blick über einen großen Teil des Stausees. Auf dem Rückweg konnten wir dann die große Burg Ranis aus verschiedenen Perspektiven betrachten. Zeit für einen kurzen Besuch war allerdings nicht mehr, denn wir sollten pünktlich zum Mittagessen wieder auf dem Hof sein, denn dort wartete die nächste lokale Spezialität auf uns - Hasenbraten (aus Lothis eigener Zucht und Schlachtung) mit Thüringer Klößen, wow!
Am Nachmittag war dann Abreise angesagt. Ich wollte noch etwas weiter in Thüringen bleiben und fuhr nach Norden. Kahla, Jena, Camburg, Bad Kösen, Eckartsberga (genau auf der Grenze zwischen Thüringen und Sachsen-Anhalt). Der große Parkplatz, der zum Freizeitzentrum an der Eckartsburg gehört, schien mir als Übernachtungsplatz bestens geeignet. Außerdem konnte Eckartsburg
ich so auch noch die alte Burg besichtigen.
Die aufgehende Sonne weckte mich am nächsten Morgen und schon plante ich einen weiteren Spaziergang. Doch dann zog sich der Himmel schnell zu und eine halbe Stunde später begann ein heftiger Dauerregen, der meine Stimmung gewaltig in den Keller spülte. Die Wetteraussichten versprachen auch keine Besserung und so drehte ich auf Kurs Süd-West. Apolda, Jena, Saalfeld, Neuhaus am Rennweg, Eisfeld, Coburg, Schweinfurt waren Durchgangsstationen. In der Nähe von Rudolstadt lag auf einer Bergstraße ein Sportwagen auf dem Dach und blockierte meine Fahrspur, so dass ich nur knapp vorbei kam. Glücklicherweise war die Polizei schon vor Ort, der junge Fahrer schien unverletzt und die Stelle war mit Warnlampe gesichert.
Ganz hoch im Thüringer Wald gab es dichten Nebel und an einer Baustelle eine weitere Begegnung der anderen Art. Nach langer, langer Wartezeit an der Baustellenampel gab es endlich grün. Der PKW vor mir fuhr also auf der einzigen Fahrspur los, ich hinterher, mir folgte ein großer Reisebus und eine Kolonne von Fahrzeugen, als nach nicht einmal 100 Metern die Kolonne aus der Gegenrichtung auftauchte. Das gab einiges an Aufregung, bis unsere ganze Schlange wieder zurück bis zur Ampel rangiert war.
Der Rest der Fahrt verlief dann ohne weitere Besonderheiten, abgesehen davon, dass auf einem Rastplatz der ADAC helfen wollte, obwohl ich gar keine Hilfe brauchte - kleine Verwechslung, er war zu einem Wohnmobil mit LB-Kennzeichen gerufen wurden.

3. September - VfR-Sommerfest in Scheppach
Zum '05er Sommerfest vom VfR Ludwigsburg reiste ich diesmal im Womo an, da ich damit ja für den "Ernstfall" mein Bett gleich dabei haben würde. Zwar war die Feier auch diesmal wieder sehr lustig, aber eine Übernachtung war dann doch nicht nötig. Mit dem Navigerät war auch die Heimreise in tiefster Nacht kein Problem.

23. bis 25. August 2005 - Rhön / Thüringen
Das miese Regenwetter trieb mich gen Norden und tatsächlich gab es hier Sonne zu sehen, wenn auch keine wirklich sommerlichen Temperaturen, aber im August 05 war das ja schon ein echter Lichtblick. Ziel war erst einmal die Rhön im Umfeld von Fulda. Mein Reiseführer empfahl einen Wanderparkplatz ganz im Norden der Rhön, bei Motzfeld. Tatsächlich fand ich ich diesen auch, obwohl der Feldweg keinerlei Beschilderung aufwies. Direkt am Wald, unterhalb des Dreienberges, gleich am Rand der Kernzone des Naturparks (was bedeutet, dass dieses Gebiet sich völlig selbst überlassen wird) konnte ich also zum Übernachten stehen bleiben.
Zuerst machte ich eine kleine, einstündige Inspektion der Umgebung. So berollte ich den ersten Teil des Panoramaweges um den Berg herum und fasste den Entschluss, am nächsten Tag den Weg etwas länger zu "testen".
Auf dem Wegweiser konnte ich im Morgenlicht sehen, dass der Panorama-Rundweg eine Länge von 9 km hatte. Von der Kilometerzahl her und von der ersten Begehung am vorigen Abend aus eine eventuell machbare Sache und falls doch nicht, konnte ich ja immer noch umdrehen - soweit die Theorie. Und natürlich waren die ersten zwei, drei Kilometer auch wirklich gut - tolle Landschaft, nur leichte Steigungen und immer wieder phantastische Blicke. Aber ab etwa vier Kilometern wurde das Gelände schwieriger, trotzdem entschied ich mich gegen die Umkehr, da ich ja schon fast die Hälfte geschafft hatte. Über die nächsten
Schafherde
drei Kilometer will ich lieber nicht schreiben, nur soviel, ich hätte aufgegeben, wenn ich nur gekonnt hätte! Irgendwie quälte ich mich doch Meter für Meter voran und als Belohnung gab es auf dem letzten Kilometer wieder wunderschöne Landschaft und Flora.
Als Krönung des Ganzen kam mir zum Schluß auf dem schmalen Waldweg eine riesige Schafherde entgegen, die sich nach langem Zögern ängstlich an mir vorbei drängte. Als ich dann endlich weiter konnte, blinkte bald darauf das Silber meines Autos durch die Bäume - boah, ich hatte es geschafft (nach immerhin fast 5 Stunden)!
Nach ausgiebiger Pause fuhr ich dann weiter nach Thüringen, in der Hoffnung, dem schlechten Wetter zu entgehen. Am Rand von Sömmerda parkte ich dann auf einem großen leeren Parkplatz, mit kleinen durch viel Grün getrennten Parkbuchten. Meine Hoffnung auf einen ruhigen Abend wurde dann aber ziemlich plötzlich über den Haufen geworfen. Irgendwie hatte ich wohl den abendlichen Treffpunkt einer Gruppe Jugendlicher gewählt, denn etwa eine halbe Stunde nach meiner Ankunft war ich plötzlich umgeben von Autos und direkt neben mir parkte auch ausgerechnet die "Musikmaschine" - was etwa 3 Stunden Beatbox bedeutete. Die Nacht war dann aber doch sehr ruhig.
Am nächsten Tag trieb mich der Regen dann vor sich her nach Hause. Über Weimar und Erfurt, die Rennsteigautobahn im Dauerregen und Nebel, ging es nun ohne größere Aufenthalte wieder heim.

16. bis 20. August 2005 - Normandie / Ärmelkanal
16.08. - Bei Pforzheim auf die Autobahn. Karlsruhe - Landau - B10 durch den Pfälzer Wald (herrlich) - Pirmasens - Saarland - verspätete Kaffeepause auf dem Moseltalparkplatz - wieder einmal in Luxemburg (nach 17 (?) Jahren) - und schnell durch - Belgien - Autobahn bis Arlon - weiter auf gut ausgebauter Strasse bis Florenville. Weit abseits der Haupstrassen, auf einem Höhenzug über dem Tal in Sichtweite der Ardennen, konnte ich mit Einverständnis der Bäuerin neben der Scheune parken.

17.08. - Der Weg bis zur französisichen Grenze war nicht mehr weit; ein schöner Weg nebenbei, denn es ging durch die Ardennen nach Sedan - Charleville-Mezieres - Marle, St-Quentin, eindrucksvoll die große Basilika, die auf einem Hügel die Stadt beherrscht (leider gab es da keine Parkmöglichkeit in der Nähe) - Amiens - Abbeville. In Cayeux-sur Mer traf ich dann endlich auf das Wasser. Allerdings ist das ein Badeort, kilometerlang ziehen sich kleine Badehäuschen am Strand entlang und bei den hochsommerlichen Temperaturen war es entsprechend überfüllt.
Nach einiger Suche fand ich dann gerade noch rechtzeitig vor Einbruch der Dämmerung einen Stellplatz oben auf den Klippen in der Nähe von le Treport.

18.08. - Gegen Mittag verließ ich den schönen Platz und tourte entlang der Küste (soweit das möglich war), durch ein paar völlig mit Verkehr und Touristen überfüllte Hafenstädte und auch etwas abseits der Küstenregion auf ganz einsamen Straßen durch kleine Ortschaften. In Etretat konnte ich einen kurzen Blick auf den gewaltigen Kreidefelsen werden. Auch diesmal fand ich am späten Abend einen wunderbaren Parkplatz. Diesmal unterhalb der Steilküste direkt am Strand, Cap d'Antifer - siehe die Fotos.

19.08. - Nachts frischte dann der Wind auf und am Morgen begann es zu regnen. Aber auch das war schön - trocken und warm, mit einer Tassee Kaffee in der Hand direkt am Strand zu sitzen und der jetzt stärkeren Brandung zu lauschen. Da der englische Wetterbericht aber für die nächsten Tage kein besseres Wetter ankündigte, machte ich mich wieder auf den Weg. Zuerst wieder die Küstenstraße entlang, aber auf Grund des schlechten Wetters waren die Touristenortschaften noch voller als am Tag zuvor. So fiel der Entschluß langsam Richtung Osten umzuschwenken, in der Hoffnung vielleicht im Landesinneren schönere Verhältnisse zu finden.
Leider sollte sich diese Hoffnung nicht erfüllten - ständiger Nieselregen begleitete mich und so fuhr ich immer weiter Richtung Belgien. Irgendwann kam dann der Gedanke auf, vielleicht gleich bis nach Hause durchzufahren. Noch im Tageslicht ging es durch die Ardennen und auch noch durch Luxemburg. Im Hunsrück dunkelte es dann deutlich und auf dem ersten deutschen Parkplatz machte ich eine längere Pause, zum Ausruhen. Kaffeetrinken und zum Entsorgen aller Abfälle.

20.08. - Für die weitere Nachtfahrt blieb ich diesmal auf der Autobahn über Kaiserslautern, Mannheim, Richtung Heilbronn. Und etwa ab Weinsberg kam dann auch die bereits erwartete Müdigkeit, doch das letzte Stück hielt ich nun auch noch durch.

6. und 7. August 2005 - Elsass
Nur gut, dass ich mir die Fahrt vom Wetterbericht nicht vermiesen lassen habe. Einfluss auf das Reiseziel hatte er aber dann doch, denn so ging es in Richtung Rheinebene, da dort zumindest ein paar Grad mehr zu erwarten waren. Pforzheim bis Baden-Baden auf der Autobahn und dann zur Rheinbrücke bei Beinheim, schon ließ der Verkehr deutlich nach und alsbald ging es durch die ersten kleinen Ortschaften auf französischem Boden mit vielen Fachwerkhäuser in meist hervorragendem Zustand. Auffallend auch zahlreiche wunderschöne Höfe mit weit geöffneten Toren, die zum Besuch einluden. Und dann durch Soufflenheim. Da kann man sich kaum auf den Verkehr konzentrieren, denn insgesamt 19 Töpfereien gibt es entlang der Strasse zu bestaunen. Den Nachtstellplatz hatte ich schon vorher gewählt - Mitten im Foret de Hagenau. An Hand der Wegbeschreibung aus dem Womo-Führer war die Anfahrt problemlos; ob ich ohne diesen in den schmalen Waldweg abgebogen wäre, ist ziemlich zweifelhaft. Mitten im Wald, Rheinufer auf einer großen Wiese gegenüber eines Restaurants war Platz für zahlreiche Autos. So gegen 22 Uhr verließen dann die letzten Besucher (bis auf eine Ausnahme alles französische Kennzeichen) den Picknickplatz und bis morgens 9 Uhr hatte ich meine Ruhe.
Strahlender Sonnenschein wärmte schnell die kalte Nachtluft auf, zog aber auch die Ausflügler wieder an. Bis dann zwei Stunden später ein kräftiges Gewitter enorme Regengüsse durch den Wald peitschte. Als der Spuk vorbei war, verliess ich auf schmalem Weg den scheinbar völlig leeren Wald. Schon bald kam die Sonne wieder durch und ich konnte die Fahrt durch weitere schöne Ortschaften geniessen. Schon waren am Hoizont deutlich die Vogesen zu erkennen.
Am frühen Nachmittag drehte ich dann aber Richtung Osten ab. Rechtzeitig zum Kaffee stand ich dann auf einem Parkplatz direkt am Rheinufer bei Seltz und genoss das weiterhin tolle Wetter am offenen Fenster. Und wie ich da umhüllt vom leisen Plätschern des Wassers mein kleines Reisetagebuch eintippte, wurde die Ruhe von einer näher kommenden Männerstimme unterbrochen: "Hilfe! Wir brauchen Hilfe! Der Mann stirbt uns sonst." Und schon war er bei mir und tippte mich am Arm. "Haben Sie ein Telefon? Der verblutet uns." Also gab ich ihm mein Handy, er wählte 110 und aus dem Gespräch konnte ich bruchstückhaft die Zusammenhänge erkennen: "viel Blut verloren, bestimmt 2 Liter - ein Alkoholiker - hatte vor kurzem einen Magendurchbruch - war deshalb im Krankenhaus - kommen Sie schnell - der stirbt uns". Und ca. 20 Minuten später kam dann ein französischer Rettungswagen mit Signal und Blaulicht. Nach ziemlich langer und hektischer Behandlung nahmen sie ihn dann mit in Krankenhaus und die herbeigelaufenen Gaffer zerstreuten sich wieder.
Gegen 17 Uhr zogen dann wieder dunkle Wolken auf und so machte ich mich auf den Heimweg. Kaum über der Grenze empfing mich wieder der übliche dichte Verkehr auf deutschen Straßen und dazu auch noch einige Regenschauer. Ich war also wieder daheim.

23. und 24. Juli 2005 - Großvillars: Familienfeier
Großvillars Zum 70. bzw. 73 Geburtstag unserer Eltern trafen sich alle Kinder und die meisten derer Kinder bei Ingrid und Jörg in Großvillars. Auch wenn das Pfarrhaus viel Platz bietet, aber 17 Leute unterzubringen ist selbst hier nicht so einfach. Also reiste ich mit meiner eigenen Wohnung an. Auch Andreas mit Freundin Kathrin schliefen ausserhalb im Camper der Gastgeber. Essen und Trinken gab es reichlich, geschlafen wurde auch etwas und nur langsam zerstreuten sich im Laufe des Sonntages die Gäste wieder.

16. und 17. Juli 2005 - Pfalz und etwas Bas-Rhin
Wieder wollte ich der Hitze in höhere Gefilde entfliehen. Und da für dieses Wochenende für den Süden zum Teil heftige Gewitter vorausgesagt wurden, trieb es mich Richtung Nord-West. Ohne eigentliches Ziel fuhr ich durch Bretten und Bruchsal zum Rhein. Leider war scheinbar das ganze Rheinufer von Werksgeländen in Beschlag genommen und so entschied ich, weiter in Richtung Pfälzer Wald zu fahren, denn dessen Silhouette hatte mich schon seit geraumer Zeit beeindruckt. Ausserdem wollte ich in den kühlen Wäldern auch etwas Zuflucht vor der inzwischen enormen Sommerhitze suchen.
Nach Landau ging es dann nördlich parallel zu den Bergen entlang, bis ich ein schönes Tal erkennen konnte und die nächste kleine Straße, die in diese Richtung führte, einschlug. Die war nun zwar so schmal, dass bei Gegenverkehr fast auf Schrittgeschwindigkeit abgebremst werden musste, aber dafür entschädigte die wunderschöne Landschaft. Durch scheinbar unberührte Bergwälder - dem widersprachen aber gelegentlich an schmalen, gesperrten Waldwegen abgelegte Stapel von Baumstämmen - ging es steil bergan. Und oben, sozusagen auf dem Gipfel (genau 574 ü. NN), dann ein schöner großer Parkplatz, direkt zwischen den Nadelbäumen auf festgefahrenem Waldboden. Auf sandigen Wegen, zwischen unglaublich vielen Ameisenhügeln genoss ich dann die abendliche Ruhe im Wald.
Nun ja, am nächsten Morgen sah das dann wieder einmal anders aus und ich zog weiter. Die Straßen bergab waren zwar immer noch genauso schmal, aber dafür waren am Tag wesentlich mehr Autos unterwegs. Weiter ging es dann durch wunderschöne Ortschaften und Weinbaulandschaften Richtung SW; über Annweiler, Bad Bergzabern nach Frankreich. Während auf deutscher Seite - z.B. am Weintor - überall Mengen von Urlaubern unterwegs waren, änderte sich das auf französischer Seite mit einem Schlag. Die kleinen Orte, die ich hier durchquerte, schienen fast menschenleer zu sein. So führte mich der Weg parallel zur Ländergrenze die Lauter entlang und in Beinheim über eine altertümliche Rheinbrücke zurück auf deutsche Seite und über die Autobahn das letzte Stück nach Hause.

10. und 11. Juli 2005 - Spessart / Odenwald
Diesmal richtete sich mein Kurztripp nach dem Wetterbericht - und so ging es Richtung Norden ins Hessische. Tatsächlich war das Wetter in Württemberg ziemlich bescheiden, ein paar heftige Regenschauer liessen unterwegs kaum Gedanken an Sommer aufkommen. Aber ab Boxberg etwa klarte es auf und bald zogen nur noch vereinzelte Wolken über einen makellosen blauen Himmel. Bis Weibersbrunn, kurz vor Aschaffenburg, blieb ich auf der Autobahn, dann ging es rein in den Spessart. Wunderschöne Landschaft - Berge, Täler, schmucke Ortschaften - aber ähnlich wie im Schwarzwald, alles überfüllt mit Menschen. So war ich zwar auf Parkplatzsuche beim "Wirtshaus im Spessart", gab aber angesichts der Menschenmassen auf und fuhr über Nebenstrasse Richtung Main und durch den Odenwald. Am Abend folgte ich dann einem Wegweiser zu der Tropfsteinhöhle von Eberstadt. Ein großer Parkplatz, ein kleiner See und eine Ausflugsgaststätte, damit war das Abendprogramm ja wohl gesichert.
Tropfsteinhöhle

Am nächsten Tag nahm ich dann an einer Führung durch die 11 Grad kühle Höhle teil, die übrigens erst 1971 zufällig bei Sprengarbeiten im Steinbruch entdeckt worden war und auf der gesamten Länge - immerhin 600 Meter - auch mit einem Rollstuhl befahrbar ist. Draußen herrschte inzwischen drückende Sommerhitze und ich fuhr dann so langsam wieder in Richtung Süden.
Kurz hinter Möckmühl blieb ich dann zu einer Kaffepause stehen. Hier überspannt die Autobahn in einem gewaltigen, eindrucksvollen Bogen das Tal. Wettermäßig war das hier wohl auch die Wetterscheide, denn Richtung Norden gab es vor allem blauen Himmel zu sehen, während im Süden dunkle Wolken drohten. Und tatsächlich prasselten kurz vor Ludwigsburg die ersten Regentropfen auf die Scheibe und die Temperatur ging um einige Grade zurück; tja nicht immer ist im Süden das schönere Wetter - ich suche es mir halt dann aus!

2. und 3. Juli 2005 - Schwäbisch-Fränkischer-Wald
Kaffeepause hinter Spiegelberg auf einem großen Parkplatz neben den Sportanlagen. Leise rauscht ein Bach, der Wald ist naß vom Regen der letzten Tage und der Himmel hängt immer noch voll dunkler, schwerer Wolken; kaum vorstellbar, dass es Morgen bis zu 30 Grad werden sollen. Nach der Pause geht es weiter in Richtung Schwäbisch Hall, auf der Suche nach der "Viehweide".
Langer Spaziergang auf den Viehweiden. Das sieht hier schon etwas ungewöhnlich aus - tatsächlich erinnert es (wie ich vorher gelesen hatte) an eine Parklandschaft. Übernachtet habe ich auf dem kleinen Parkplatz hier, denn es war absolut ruhig - 600 Meter von der Straße entfernt.
Am nächsten Tag folgte eine aufregende Fahrt durch die verschiedenen Bergzüge des Schwäbisch-Fränkischen-Walds, meistens auf kleinen Nebenstraßen. Dunkle Wälder wechselten sich mit Dörfern und grünen Tälern ab. Kurz vor Schmidhausen parkte ich dann neben einer alten Scheune unweit der von unzähligen Motorrädern befahrenen Straßen. 100 Meter von meinem Parkplatz entfernt verlief an einem Bach entlang ein asphaltierter Radweg, gut geeignet für einen längeren Spaziergang.
Und hier hatte ich auch wieder mein unvergessliches Naturerlebnis. Plötzlich, ca. 5 Meter vor mir, hüpfte ein Graureiher aus dem Gesträuch des Bachufers und erhob sich fluchtartig in die Lüfte - überraschend groß so ein Tier, wenn man ihm persönlich gegenübersteht. Der Radweg endete an einer liebevoll restaurierten Kelter aus dem 18. Jahrhundert und ich kehrt um. Dann machte ich es mir noch ein wenig in der Sitzecke (mit schönem Blick über die Tallandschaft) bequem und wartete hier die größte Hitze ab, ehe es endgültig auf den Heimweg ging.

18. und 19. Juni 2005 - Nördlicher Schwarzwald
Samstag erst einmal zum Basketballturnier nach Pforzheim - und Ludwigsburg gewann das Turnier!
Da ich ja nun schon am Rande des Schwarzwaldes war, fuhr ich am Abend dann einfach weiter in Richtung Berge. Gegen 20:30 Uhr bog ich auf den großen Schwarzwaldblick Parkplatz oberhalb von Kaltenbronn ein, nahe zum Waldseemoor. Nur ein einziger PKW stand hier noch, so konnte ich mir den besten Platz in Ruhe aussuchen. Später ging ich dann auf einen kleinen Erkundungsrundgang, der dann aber deutlich großzügiger ausfiel als gedacht. Erst am Hochmoor kehrte ich um, da es langsam dämmrig wurde und meine Arme schon fast auf der Rasennarbe schleiften. Der Rückweg ging zum Glück stetig leicht bergab und so war ich kurz bevor es richtig dunkel wurde wieder am Parkplatz. Übrigens habe ich in den gut anderthalb Stunden nicht einen weiteren Menschen getroffen; dafür allerdings Unmengen von Fliegen und Mücken.
Später in der Nacht wurde ich dann von seltsamen Geräuschen geweckt. Es klang zuerst wie ein Schlurfen, als würde jemand etwas hinter sich herschleifen, und - es kam immer näher. Als es dann ganz dicht neben mir war, hörte es sich eher wie ein Schnaufen an, was die Sache aber nicht weniger unheimlich machte. Ich konnte mir schon so einige grausliche Vorstellungen machen und als dann auch noch etwas unter dem Wohnmobil klapperte, wagte ich trotz allem einen Blick aus dem Fenster zu werfen. Die dadurch hervorgerufene Bewegung des Fahrzeuges verjagte das Ungeheuer, na ja, inzwischen denke ich, dass es vielleicht doch nur ein Wildschwein war.
Am nächsten Morgen wurde ich vom Geräusch von Autotüren geweckt und konnte beobachten, wie innerhalb einer Stunde der gesamte Parkplatz voll gestellt wurde. Ganze Karawanen zogen den Weg entlang, an dem ich am Abend vorher völlig allein unterwegs war. Grund genug, nach einem kleinen Frühstück abzureisen. Auf der Heimfahrt konnte ich noch einige tolle Eindrücke von der Landschaft geniessen, flüchtete am Ende aber vor den Menschenmassen auf einen kleinen Feldweg, bevor es dann endgültig nach Markgröningen ging.

11. und 12. Juni 2005 - Kaiserslautern : Familienfeier
Meine Nichte Luise wurde in den Kreis der Erwachsenen "aufgenommen" - große Party auf dem Hof. Selbst ein Kurzbesuch Hoffest des Ordnungsamtes kurz vor Mitternacht störte da nicht wirklich; okay, die Musik war danach etwas leiser und die Lichtanlage wurde "eingefroren", denn die hatte der Profi-DJ auch mitgebracht. Beenden konnten selbst die Randfichten die Feier nicht (was mussten wir für "Musik" ertragen - brr), das schaffte dann erst die Kälte.
Mein WoMo parkte auch gleich im Hof, so hatte ich es nicht weit. Aber diese Nacht zeigte mir auch die Grenzen eines Stadtbewohners. Gegen sechs am Morgen wachte ich kältebebend auf, das Thermometer zeigte 10 Grad - zwar plus, aber ich fands trotzdem schweinekalt. Und hier entdeckte ich nun ein tolles Konstruktionsdetail meiner fahrenden Wohnung - die Heizung lässt sich komplett vom Bett aus betreiben - Gashähne auf und Heizung an. Zwei Stunden später wachte ich wiederum auf, diesmal schweißgebadet, bei mehr als 20 Grad.
Der nächste Tag begann recht spät, mit ausgedehntem Frühstück und diversen Aufräumarbeiten wurde es Nachmittag, ehe es dann gemeinsam mit Neffe Stephan wieder heimwärts ging.

28. und 29. Mai 2005 - Schwäbische Alb
Nachdem das WoMo zwei 11kg-Gasflaschen und noch einige andere Kleinigkeiten an Bord genommen hatte, stand dem ersten Ausflug nichts mehr im Wege.
Der Wetterbericht hatte ja enorme Hitze versprochen, so entschied ich mich für ein Reiseziel in höherer Lage. Ab Autobahnabfahrt Aichelberg ging es Richtung Wiesensteig und weiter nach Drackenstein. Im kurvenreichen Albaufstieg konnte ich mich und das Gefährt gleich einmal richtig ausprobieren. Übernachtet habe ich an einem Parkplatz an der B28 Richtung Blaubeuren.
Den nächsten Tag habe ich dann auf Grund der extremen Hitze auf einem sehr kühlen und sehr ruhigen Stellplatz im Wald bei Laichingen vor allem mit Ausspannen und Fotografieren verbracht. Da ich ja nach wie vor überzeugter "Analoger" bin, dauert es ein wenig bis ich die Fotos in den Händen halte und dann, vorausgesetzt es lohnt sich, hier veröffentlichen werde.

26. Mai 2005 - Duisburg, Hehn-Mobil
Fronleichnam - Sommerhitze. Zusammen mit Neffe Oliver ging es auf die weite Reise nach Duisburg (ca. 420 km). Trotz recht starken Urlaubsverkehrs, eines unfallbedingten Staues und einer Pause auf dem Rastplatz Montabaur waren wir in weniger als 4 Stunden am Ziel im Industriegebiet Duisburg-Rheinhausen. Da wir witzigerweise genau geichzeitig mit meinem Ansprechpartner bei Hehn-Mobil Eric Brose auf das Firmengelände fuhren, konnte die Übergabe des Fahrzeuges mit allen Formalitäten sogleich beginnen. Nicht vergessen möchte ich dabei, dass eigentlich auch in NRW dieser Tag ein Feiertag ist und Hr. Brose somit seine Freizeit dafür "geopfert" hatte.
Fahrzeugabholung
Gegen 16:30 Uhr ging es dann auf die Heimfahrt. Auch die ohne jegliche Probleme, allerdings dauerte diese um einiges länger als die Anreise ;) Neben der ersten Gewöhnungsphase an das neue Fahrgefühl machten uns beiden allerdings die enorme Hitze doch zu schaffen, so daß wir auch eine längere Pause auf einem Rastplatz einlegten. Als wir gegen 21:30 Uhr endlich auf dem Parkplatz in Asperg ankamen, hatten wir allerdings ordentlich gelitten und genehmigten uns zur Feier dieses Tages ein erstes Bier in der gemütlichen Sitzecke.
Für den ersten kleinen Wochenendtrip fehlt jetzt nur noch das Campinggas und so einige weitere Kleinigkeiten.


Unterwegs 2013     Unterwegs 2012     Unterwegs 2011     Unterwegs 2010     Unterwegs 2009     Unterwegs 2008     Unterwegs 2007     Unterwegs 2006