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Unterwegs 2006

25. November - Elsass am Abend
Nachdem ich das Fahrzeug aus der Werkstatt abgeholt hatte, ging ich gleich auf eine kleine Tour Richtung Süden. Eigentlich wollte ich in die Pfalz, aber der Wetterbericht besagte, dass ausgerechnet dort mit Regen zu rechnen war. So fuhr ich also weiter in den Elsass.
Leider musste ich schon beim Abholen des Autos feststellen, dass ich das Bedienteil des Radios zu Hause vergessen hatte - boah, das war ein gewaltiger Tiefschlag.
Im Winter ohne Radio, eigentlich nicht möglich, denn spätestens gegen 17 Uhr sollte ich einen Parkplatz für die Übernachtung gefunden haben, da es dann bereits dunkel wird. Und dann mehrere Stunden ohne Unterhaltung durchzuhalten - für mich eine kaum zu bewältigende "Kunst".
Nachdem ich dann auch noch feststellen musste, dass mein Lieblingsparkplatz im Wald von Hagenau wegen Umbauarbeiten gesperrt war, entschied ich mich dafür, die Abendstunden damit zu verbringen, durch beleuchtete Ortschaften im Elsass zu fahren - ein toller Anblick. Dennoch ging es dann wieder heim und mitten in der Nacht war so die Reise zu Ende.

13. bis 25. November - *argh* - Womo in der Werkstatt
Was für eine leere, dunkle Zeit!
Werkstatt: Herzog-Camping in Kirchheim am Neckar.
Neben der jährlichen Gasdichtigkeitsprüfung musste ich die Stromversorgung prüfen lassen, da die Aufbaubatterien nicht mehr genug Leistung speichern/abgeben wollten. Um das Problem in Zukunft besser in den Griff zu bekommen, kam auch noch eine kleine Solaranlage auf's Dach (und dazu zwei neue - sauteure - Gelbatterien in's Auto).
Furchtbar nur das Gefühl am Wochenende - wenn ich jetzt wollte, dann könnte ich gar nicht :O

21. und 22. Oktober - Kaiserstuhl
Sommerliche Temperaturen waren insbesondere für den Süden angesagt und so ging es Richtung Breisgau.
Auf der A81 nach Donaueschingen, auf der Grünen Straße durch den Südschwarzwald, vorbei an Titisee, Hinterzarten, durch das Höllental bis hinein nach Freiburg. Auf den folgenden kleineren Straßen wurde dann endlich auch der Verkehr besser und hier auf der Westseite des Schwarzwaldes gab es tatsächlich auch kaum noch Wolken am Himmel.
Kaisersuhl Einige Zeit kurvte ich dann durch die schöne Gegend des Kaiserstuhl und genoß so manchen traumhaften Blick über das Rheintal. Bei Oberrotweil folgte ich dann einem Wegweiser zum Waldparkplatz. Tatsächlich führte die Straße steil aufwärts durch dichten Wald und gab erst oben auf dem Berg Raum für mehrere Fahrzeuge. Und dazu einen herrlichen Blick über die Rheinlandschaft bis zu den Vogesen, über denen ziemlich dunkle Wolken lasteten. Gemeinsam mit einer weiteren Womo- Besatzung schaute ich mir an, wie die Sonne langsam in den Wolken über den Vogesen verschwand und verbrachte eine absolut ruhige Nacht.
Am Morgen fuhr ich bei Sasbach über den Rhein in den Elsass; auf französicher Seite dann entlang des Rheins nordwärts. Da ich am Nachmittag zu einem kleinen Familientreffen in Großvillars sein wollte, blieb nicht viel Zeit für weitere Aufenthalte. Da mein Navi allerdings auf "kürzeste Route" eingestellt war, hatte ich zumindest die Gelegenheit auf einigen kleinen Straßen unterwegs zu sein. Allerdings hatte die Sache dann auch einen recht großen Haken - denn kürzeste Route bedeutete dann auch - mitten durch Strasbourg! Und zwar ebenfalls auf dem kürzesten Weg! Also nichts mit Umgehungsstraßen oder ähnlichem, sondern durch Einbahnstraßen und ähnlichem - da kam Freude auf. Irgendwann hatte ich es aber dann geschafft und ohne weitere Störungen traf ich dann nur wenig verspätet zum Kaffee ein. - Übrigens hatte es im Elsass tatsächlich 26 Grad - Ende Oktober!

22. bis 24. September - Böhmerwald
Auf Grund des herrlichen Spätsommers entschied ich mich ganz schnell für ein verlängertes Wochenende und startete am Freitagmittag Richtung Osten. Wie leider zu erwarten war, gab es ein großes Freitagschaosverkehrsaufkommen. Ich wollte die Strecke ganz ohne Autobahn zurücklegen, aber auch auf den Fernstraßen war gewaltig was los - um durch Schwäbisch Gmünd zu kommen, brauchte ich fast eine dreiviertel Stunde! Der einzige kleine Trost dabei, die Verkehrsmeldungen von den Autobahnen klangen noch schlimmer; erst ab Nördlingen wurde es dann etwas besser. Vorbei ging es dann an Ingolstadt Richtung Regensburg und schon begann es zu dämmern. Südöstlich von Regensburg, bei Mintraching parkte ich dann für die Nacht auf einem großen Schotterparkplatz zwischen einigen LKW.
Am nächten Morgen ging es weiter durch Deggendorf (über die Donau) und Regen zum Grenzübergang bei Bayerisch Eisenstein. Ein kurzer Blick des deutschen Beamten auf meinen Ausweis und schon war ich in der Tschechischen Republik. Schnell vorbei an zahlreichen, kaum besuchten Asia-Märkten, mit sicherlich hochwertigen, aber auf jeden Fall sehr farbenfreudigen Konsumgütern ging es durch Zelezna Ruda weiter bis Hartmanice. Weitere Etappen durch eine wunderschöne Waldlandschaft: Kasperske Hory, Kvilda, bis zum Parkplatz am Berg Boubin, der allerdings dicht von tschechischen Touristen war zugestellt. Boubin Einen Moment überlegte ich schon, hier mein Nachtlager aufzuschlagen, doch in über 1000 Meter Höhe kühlte es jetzt am Nachmittag schon spürbar ab umd so suchte ich mir auf der Karte ein neues Ziel - das hieß dann Moldau-Stausee. Aus den Bergen kommend hat man gleich zu Beginn einen schönen Ausblick aufs Wasser. Hier ist allerdings touristisch fast jeder Meter erschlossen - u.a. auch einige Campingplätze - so dass ich schon fürchtete, keinen freien Stellplatz zu finden.
Doch ganz am östlichen Ende in Lipno führt ein Damm über den letzen Zipfel und auf der anderen Seite gibt es einen großen, unbefestigten Parkplatz mit schönem Blick direkt aufs Wasser. Ein schöner Sonnenuntergang versprach auch für den nächsten Tag Sommerwetter, aber brachte auch eine kalte Nacht - gerade noch sechs Grad zeigte mein Außenthermometer.
Sehr zeitig war ich munter und beobachtete während eines langen Frühstücks das Erwachen des Tage. Nebelfetzen stiegen am Ufer aus dem Wasser, die Bergrücken im Osten begannen zu glühen und auf der Fahrt sah ich den Morgennebel in den Niederungen wabern - wunderschön. Noch einmal ging es quer durch den Böhmerwald, ehe ich dann über Philippsreut die Heimreise antrat. Diesmal auch über die Autobahnen A3, A6 und A81 mit recht wenig Verkehr und nur einem ganz kurzen Stau an einer Unfallstelle, die gerade gesichert wurde. So war ich dann am Nachmittag wieder daheim, bevor die ganz große Rückreisewelle einsetzte und fit (?) für den nächsten Arbeitstag.

23. bis 27. August - Ostsee
Endlich Urlaub - und dann doch kein Sommer (mehr) ...

Mittwoch, 23.08.2006 Kurz vor 14 Uhr Start in Markgröningen, weiter Heilbronn, Würzburg, Schweinfurt, auf die A71 Richtung Suhl - Erfurt - Jena - Hermsdorfer Kreuz - Halle - Weissenfels. Hier wollte ich dann übernachten. Fuhr zuerst nach Lützen, in der Hoffnung bei der Gustaf-Adolf-Gedenkstätte einen großen Parkplatz zu finden. Dem war aber leider nicht so, nur ein relativ kleiner Platz und auch noch direkt an der Bundesstraße. Nach einigem Suchen stand ich dann auf einem Autohof bei Weissenfels, ein ganzes Stück abseits der Autobahn. Die üblichen Lärmbelästigungen durch spät anreisende LKW-Fahrer und die Thermo-Cooler, oder wie immer diese menschenverachtende Erfindung der Autobauer heißt, hielten sich einigermaßen in Grenzen.
Donnerstag, 24.08.2006 Am Greifswalder Bodden On the road again - in Höhe Müritz überlegte ich einen Zwischenstopp einzulegen, ließ es dann aber doch sein, da ich lieber bis zum Abend einen schönen Platz an der Ostsee finden wollte.
Nach bisher sehr angenehmer Fahrt auf der Autobahn kam es nun kurz vor Rostock dicker - in einer 16 km einspurig befahrenen Baustelle staute sich der Verkehr doch ziemlich. Das Navi kannte dann zwar die Autobahn zwischen Rostock und Greifswald nicht, aber dafür gibt es ja auch noch Straßenkarten. Und so entdeckte ich direkt am Bodden auch einen Ort namens Ludwigsburg - klar, da wird übernachtet. An der Bootsanlegestelle gab es auch tatsächlich einen großen, ruhigen Parkplatz - nur rund 50 Meter vom Wasser entfernt. Neben Unmengen von riesigen Kreuzspinnen gab es aber auch unglaublich hungrige Mücken. Mit großer Vorsicht ging es dann also in's Womo hinein, dennoch gelang das mindestens zwei Mücken ebenfalls. Eine erwischte ich sofort, die nächste erst drei Tage später :(
Freitag, 25.08.2006 Lange überlegt, ob ich nicht den Tag hier am Bodden verbringen sollte. Entscheidender Grunde dagegen - die Mücken!
 Bellin Langer Stau in Wolgast an der Peenebrücke, dazu auch noch kurz vor der Brücke der Start einer kleinen Oldtimertour. Vom Meer selbst war fast die ganze Strecke bis Ahlbeck nichts zu sehen, dagegen öfters das Achterwasser. Kaffepause bei Bako mit Blick auf selbiges und hier auch der Beginn des Regenwetters, bis dahin hatte ich noch Glück mit Sonne und 25 Grad. Am kleinen Strand von Bellin mit Blick auf des Stettiner Haff lag ich dann für diese Nacht vor Anker.
Samstag, 26.08.2006 Das Wetter wurde immer schlechter - kühl, windig, kräftige Regenschauer und die Wettermeldungen im Radio versprachen nichts besseres.
So ging es denn also schon wieder Richtung Heimat, allerdings hatte ich mir einen Zwischenhalt am Kloster Chorin vorgenommen. In der wunderschönen Landschaft der Schorfheide war das Wetter allerdings auch nicht viel besser und so musste ich leider auf die Besichtigung des Klosters verzichten. Dafür gab es hier einen sehr großen, sehr ruhigen Parkplatz im Grünen, auf dem ich die Nacht verbrachte.
Sonntag, 27.08.2006 Der Tag war dann der Heimreise gewidmet. Im Raum Berlin gab es einen heftigen Regenschauer - im Radio hörte ich dann auch von Unwettern in Berlin.
Danach ging es in etwas besserem Wetter weiter. Am Hermsdorfer Kreuz gab es etwa 16 Kilometer Stau - so nutzte ich die Gelegenheit und fuhr in Eisenberg ab (hier war schon Stau) und dann durch Jena Richtung Weimar. Hier dann wieder auf die Autobahn nach Suhl - Schweinfurt. Ab Würzburg bis Heilbronn gab es dann Gewitter - mit Starkregen und Blitzeinschlägen rundherum. Dazu auch noch Stau am Weinsberger Kreuz, um den mich mein Navi aber souverän herumleitete.
Spät in der Nacht traf ich dann auf meinem Standplatz ein. Das Ganze also diesmal nicht der Urlaub, wie ich ihn mir vorgestellt hatte.

29. und 30. Juli - Geburtstagsfeier in Stockheim
Zum Vierzigsten lud sich unser Thomas rund 100 Gäste ein. Das letzte schöne Wochenende vor dem Kälteeinbruch bot Gelegenheit vorher ein wenig durch die tolle Landschaft des Strombergs zu touren. Als "Randludwigsburger" ist es immer besonders schön, einmal wieder richtigen Wald zu sehen. Und so suchte ich mir später auch einen schönen Wanderparkplatz - von denen es hier zahlreiche gibt - und freute mich an der Ruhe.
Die Feier zog sich bis spät in die Nacht hin und ich übernachtete gleich am Parkplatz nebenan.
Am Sonntag sollte es wieder sehr heiß werden und so zog es mich in die Höhe - Richtung Löwensteiner Berge. Wie immer - Massenauflauf an Motorrädern und so bog ich von der Hauptstrecke nach Wüstenrot und kurz danach auf eine kleine Nebenstraße bei Jux hinauf in die Berge. Später, auf dem Heiweg, bekam ich dann den Temperaturunterschied zwischen Höhe und Ebene noch deutlich zu spüren. Na ja - ein paar Tage später war es dann ja vorbei mit der Sommerhitze und es wurde Herbst im August ...

15. und 16. Juli - Allgäu und Lechtal
Hitzebedingt führte mich die Reise diesmal in Richtung Alpen. Da, wie ja zu erwarten war, ab Merklingen reichlich Staus gemeldet wurden, fuhr ich diesmal übers Land nach Aalen und hier auf die A7 Richtung Kempten. Im Raum Oberstdorf drehte ich einige Schleifen um die Gegend zu bestaunen und nebenbei noch einen Nachtplatz zu finden. Am Schwimmbad von Fischen fand ich den dann auch, denn ganz am Ende des langgestreckten Parkplatzes waren tatsächlich ein paar Plätze extra zum Übernachten (Nur 1 Nacht) für Womos reserviert und ich gesellte mich zu den bereits "vor Anker" gegangenen Wohnmobilen - am Ende war es dann sechs ober sieben.
Alpengipfel Nach einer sehr angenehmen Nacht (ruhig und kühl) begann ich dann beim Frühstück die Tour für den Sonntag zu planen. Schnell fiel mein Augenmerk dabei auf eine längere Querstrecke durch die Berge - das Lechtal in Österreich. Etwas am Zweifeln war ich allerdings wegen der Länge. Denn rund 100 km in Gebirge können sich mächtig in die Länge ziehen, dazu noch die Hinfahrt und vor allem am Ende auch noch die gesamte Heimreise. Und eins war auch klar, wenn ich dann erst einmal an der Lech unterwegs war, gab es auch keine Alternative mehr. Ich setzte mir also am Anfang des Tales einen Wegpunkt und wollte dann, je nach den Umständen - Verkehrsaufkommen und Uhrzeit - dort die Entscheidung fällen.
Da alles problemlos verlief, das Wetter herrlich, der Verkehr erträglich war und auch die Fahrzeit zum Wegpunkt unter der Erwartung lag, ging ich dann die Strecke an - und das war auch gut so. In etwa 1000 Meter Höhe verläuft eine gut ausgebaute Straße zwischen grünen Wiesen und durch zahlreiche Ortschaften, während links und rechts die Gipfel bis über 2000 Meter in die Höhe wachsen. Abgesehen von rund 24 Millionen Motorradfahrern, die mich immer wieder mit ihrem kurvenschneidendem Fahrverhalten ins Schwitzen brachten, ein wunderschönes Fahrerlebnis; später ging es dann auch noch über den Hochtannbergpass (1679m). Etwa 20 km vor Bregenz war es dann aber vorbei mit dem Vergnügen - Vollsperrung der Bundesstraße und Umleitung über kleine Nebenstraßen - Chaos pur.
Irgendwann kam ich dann doch in Bregenz an und kämpfte mich nun durch die überlastete Stadt, nur um in Lindau das Gleiche zu erleben. Nun gut, so hatte ich noch etwas Zeit die Menschenmassen am Bodensee zu bewundern. Später noch "etwas" stockender Verkehr zwischen Ulm und Merklingen - aber gegen 20:30 Uhr traf ich dann endlich zu Hause ein - etwas müde, aber noch sehr angetan von der Tour.

8. bis 9. Juli - Elsass / Vogesen
Meine Flucht vor dem "WM-Wahnsinn" und den ständigen Gewittern führte mich wieder einmal nach Westen. Bei der Rheinüberquerung erwischte mich dann zwar doch ein Schauer, doch der sollte dann der letzte für dieses Wochenende bleiben. Ein konkretes Ziel hatte ich noch gar nicht geplant. So suchte ich mir einen ruhigen Parkplatz und studierte in aller Ruhe bei einer Tasse Kaffee den womo-Reiseführer.
Rocher de Dabo Grobe Richtungsvorgabe war Westen, denn da war der Himmel deutlich heller und dann ging es in größeren Schleifen durch die Rheinebene. Abseits der Hauptstrassen gibt es da mehr als genug zu sehen. Am späten Nachmittag bekam dann das Navi eine Zielvorgabe: Rocher de Dabo. Das ist ein Felsen auf 600 Meter Höhe, auf dem sich die "Leokapelle" und darunter auch ein Hotel mit einem sehr angenehmen Parkplatz befindet; eindrucksvoll anzuschauen, wenn man sich die Kurven aus dem Tal nach oben schraubt. Bis 1690 stand hier die Burg der Grafen von Dagsburg - entnehme ich jedenfalls meinem Büchlein - das muss erst ein Anblick gewesen sein !
Hier blieb ich dann auch zur Übernachtung und konnte ohne weitere Lärmbelästigung sowohl einen schönen Sonnenuntergang, als auch den deutschen Fußballerfolg im Radio und auch eine absolut ruhige Nacht - ganz ohne Autokorsos - geniessen.
Am Morgen weckte mich die aufgehende Sonne und das Brummen von vielen großen Fluginsekten. Nun ging es wieder quer durch den Elsass. Zuerst zum Schiffhebewerk Lutzelbourg. Allerdings kein besonders aufregender Anblick, da sollte man sich wohl tatsächlich ein kleines Kahn"lifting" genehmigen.
Nach einer Mittagspause bekam das Navi als Ziel la Wantzenau (12 km nördlich von Strasbourg) mit der Option "kürzester Weg". Das kann ziemlich aufregend sein, denn dann werde ich regelmäßig über kleine Dorfstraßen durchs Hinterland geführt. Noch spannender war diesmal, dass das GPS-Signal ständig ausfiel, natürlich meistens dann, wenn es auf eine Kreuzung zuging. Dann verliess ich mich einfach auf meinen Kompass - immer Richtung Osten - und so kam ich dann auch ohne Probleme ans Ziel. Einem schattigen, ruhigen Parkplatz direkt am Ufer der Ill.
Nachdem ich hier einen angenehmen Nachmittag verbracht hatte, ging es auf Heimreise und rechtzeitig zum großen WM-Finale war ich dann daheim (und durfte dann auch dem italienischen Autokorso durch die Asperger Bahnhofstraße lauschen).

15. bis 17. Juni - Eifel/Luxemburg
Im allerletzten Moment, nämlich wenige Stunden vor der Abreise, änderte ich mein Reiseziel. Eigentlich war eine Tour in Richtung Frankreichs Süden vorgesehen. Doch letztendlich gab wieder einmal der Wetterbericht den Ausschlag für die Planung. Heftige Gewitter sollten vom Westen langsam auf den Süden übergreifen und so dachte ich mir, fährst du am besten dem Schlamassel entgegen und hindurch.
Tatsächlich erwischte mich die "Front" in Höhe Hockenheim mit starken Regenfällen. Auf einem Parkplatz wartete ich dann, umgeben von einigen Leidensgenossen, das Drama ab, hörte mit etwas bangem Herzen im Radio die Ankündigung von Hagelkörnern mit bis zu 3 cm Durchmesser und fuhr dann nach etwa einer halben Stunde weiter, als es wieder heller wurde. Und tatsächlich war damit, zumindest für mich, das Schlimmste überstanden. Das riesige, dunkeldrohende Tief lag nun immer östlich bzw. südlich von mir. Später kam dann sogar die Sonne wieder heraus.
Am frühen Abend erreichte ich das Ziel des ersten Tages - den großen Parkplatz bei der Burg Eltz nahe der Mosel. Es folgte ein Wald"spaziergang". Steil bergauf - nach ca. 100 Metern fehlte mir an beiden Händen ein Stück Haut, da war die schlimmste Steigung aber überstanden. Der Weg zur Burg dagegen war für mich dann aber nicht zu bewältigen - zu weit und zu steil - schade.
Burgruine Beaufort Am nächsten Morgen ging es dann ein paar Kilometer weiter bis zur Burg Pyrmont und dann weiter durch die Eifel in Richtung luxemburgische Grenze - Daun, Gerolstein, Prüm die bekanntesten Etappenorte. Nach Regen in der Nacht und ziemlich trüben Wetter am Morgen klarte es immer mehr auf und bald herrschte wunderbares Sommerwetter.
Direkt hinter der Grenze lange Schlangen an der ersten Tankstelle. Da fuhr ich doch lieber weiter und füllte in Marnach für 95 Cent pro Liter meinen Tank. Nächstes Ziel die beeindruckend große Burganlage Bourscheid. Der Zugang zur Burg selbst war auf Grund einer extremen Steigung und meiner mitgenommenen Händen nicht möglich. Und in die Burgruine Beaufort führte sogar eine Treppe hinein. Weiter ging es durch das Müllerthal im Herzen der Luxemburgischen Schweiz. Am Abend erreichte ich dann einen großen Parkplatz am Echternacher See, wo bereits vier Wohnmobile aus Belgien standen. Vom nächstgelegenem Stellplatzpartner borgte ich mir ein Pflaster aus und machte mich dann daran, den See zu erkunden. Ein 3,2 km langer Rundweg mit nur geringen Steigungen und einigen Gelegenheiten direkt bis an Wasser zu gelangen, gaben mir Gelegenheit den Abend geruhsam ausklingen zu lassen. Während es auf der Westseite sehr ruhig und naturbelassen zugeht, ist die Ostseite der Treffpunkt für Jugend und Grillfans. Allerdings war es an diesem Freitag Abend ingsesamt doch eher ruhig.
Am nächsten Morgen drehte ich dann noch vor dem Frühstück eine weitere Runde und konnte hier eine Reihe von Tieren erleben - u.a. spielende Fischschwärme, Enten, kleine und große Libellen und - eine Wasserschildkröte. Dazu Vogelstimmen aller Arten und lautes Quaken von Wasserfröschen. Nach ausgiebigem Frühstück und Aufräumarbeiten im Womo schnappte ich mir später dann ein Buch und saß schon bald wieder direkt am Wasser. Zu erwartendes Ergebnis - ein kräftiger Sonnenbrand. Denn durch den stetigen leichten Wind über dem Wasser spürte ich die Hitze gar nicht so sehr, die Ablenkung durch das Buch und die Natur liessen mich die Zeit
Echternacher See
vergessen - selbst die Schildkröte liess sich noch einmal schwimmender Weise beobachten.
Am Nachmittag begann sich dann der Parkplatz mit Wohnmobilen und -wagen zu füllen - dreiviertel davon übrigens Belgier. Irgendwann wurden mir das dann zu viele, da so auch die Abstände zueinander immer kleiner wurden; 80 % schienen einen Hund dabei zu haben und so kam es immer wieder zu lauten "Kläfforgien" und alsbald packte ich zusammen und machte eine abendliche Tour die Mosel entlang, mit vielen Erinnerungen an einige Luxemburgaufenthalte in den späten 80ern.
Meine Hände, Arme und Schultern sagten mir dann unterwegs - noch einen Tag in der Sonne bzw. größere "Fußmärsche" wären jetzt erst einmal nicht ratsam und so wurde aus dieser Fahrt auch gleich die Heimreise. Die Stationen: Grevenmacher, Remich, Perl, kurzer Abstecher nach Frankreich, hinein ins Saarland, Lebach, kurz vor Homburg auf die Autobahn. Gegen 22:30 Uhr stellte ich das Womo dann ab.

27. und 28. Mai - Wieder im Elsass
Trotz, oder gerade wegen des nicht gerade tollen Wetters machte ich mich auf gen Westen. Diesmal hatte ich allerdings wenig Lust auf lange Strecken und so war ich schon am späten Nachmittag auf dem schönen großen Waldparkplatz bei Hagenau. Sonne, Wärme - etwas 25 Grad - liessen mich schnell das trübselige Wetter der letzten Wochen vergessen. Allerdings wehte ein heftiger Wind mit teilweise heftigen Sturmböen, die mein Fahrzeug so manches Mal kräftig schwanken liessen.
Vom Ruf eines Kuckucks geweckt, erwartete mich nun leider auch hier schlechtes Wetter - leichter Regen und weiterhin kräftiger Wind. Laut Wetterbericht sollte es lediglich Richtung Norden besser sein und so machte ich mich dann auf den Weg Richtung Vogesen. Auf wenig befahrenen, aber sehr schönen Straßen fuhr ich dann lange durch den Nordteil dieses Gebirges und nahm mir vor, das nächste Mal mehr Zeit für diese Gegend einzuplanen.
Nördlich von Bitche gelangte ich dann zurück nach Deutschland und bei jetzt wieder angenehmen Frühlingstemperaturen ging es durch den sonnigen Pfälzerwald über Pirmasens, Landau, Karlsruhe wieder nach Hause.

26. Mai - 1. Jahrestag
Genau vor einem Jahr habe ich meine Womo-Kiste bei hehn-mobil abgeholt.
Gefahrene Kilometer: rund 12.500
Als "kleines" Geburtstagsgeschenk hat sich in einer der Nächte kurz vorher ein Unbekannter mit seinem Schlüssel oder ähnlich scharfem Werkzeug am Auto "vergnügt". Ein Kratzer über fast die ganze rechte Aufbauseite, ausserdem am Heck und vorn am Kotflügel - *argh*.

19. April bis 26. April - Toskana
19.04.06 – Ankunft in Italien
Aufgehalten, verspätet ging es erst am Nachmittag gegen 15:30 Uhr los; über die Autobahn bis Füssen. Durch den Grenztunnel nach Österreich und nun weiter auf einer tollen Strecke - mal enge Strassen, viele Tunnel und immer die Alpen. Über den Fernpass – 1209 m – Imst – Landeck – Reschenpass. Da Tirol als sehr Wohnmobil unfreundlich gilt, fuhr ich trotz der einbrechenden Dämmerung weiter in Richtung Reschenpass. Hier an der Grenze zu Italien war es nun wirklich dunkel, aber auf über 1500 m schien es mir dann doch noch zu kalt zum Übernachten zu sein. Vorbei am gefrorenen Rechensee ging es dann auf italienischer Seite abwärts. In Malles Venosta (auch noch auf etwa 1100 Meter Höhe), an einem Sportplatz, fand ich dann in der Dunkelheit auch noch einen geeigneten Übernachtungsplatz.

20.04.06 - Durch Italien bis zur Toskana
Wecken war dann allerdings schon gegen 6:15 Uhr angesagt, denn nur wenige Zentimeter neben mir war ein LKW nun damit beschäftigt, von einem hier abgestellten Tank Flüssigkeit umzupumpen. Da ich einen langen Weg vor mir hatte, wollte ich ja eh zeitig aufstehen und so konnte ich gleich auch einen Trentino herrlichen Sonnenaufgang genießen. Zuerst beleckte die Sonne nur die schneebedeckten Gipfel auf der anderen Talseite, doch recht schnell züngelte sie auch schon ins Tal hinab. Nur ich stand fröstelnd auf der sonneabgewendeten Seite in etwa 1000 Meter Höhe. Also schnell ab in Tal und einen sonnigen Platz gesucht für Frühstück und Morgenwäsche, den ich dann in einem kleinen Ort auch fand.
Den "Rest" des Tages "machte" ich dann Kilometer - Südtirol - Trentino - hier war wirklich der Weg das Ziel - unmöglich, das in wenigen Worten zu formulieren.
Ab Verona ging es dann durch die Po-Ebene, sozusagen das Kontrastprogramm - dicht besiedelt, sehr viel Industrie - also durch und weiter - Mantua - Modena - und nun ging es langsam wieder bergauf in die Appenien. Bestimmt mehr als 40 Kilometer ging es stetig bergauf, bis zum Passo de Radic (1529 m). Serpentinen, eine Haarnadelkurve an der anderen, Schneeflecken im Wald, die oben dann zu einer richtigen Schneedecke wurden. Zum Glück war auf dieser Strecke kaum ein weiteres Auto unterwegs und ich konnte mich auf die Strecke konzentrieren.
Meine Vorstellung von einer raschen Abfahrt (es dämmerte schon) war trügerisch, denn es ging noch viele Kilometer auf über 1300 m weiter. Als es dann bergab ging war es schon dunkel und nun fand ich dan angestrebten Stellplatz in Castelnuvou nicht, quälte mich durch unglaublich enge Dorfstrassen und endete am Strassenrand gegenüber einer Pizzaria Richtung Aulla, immer noch über 1000m hoch, mitten im Bergwald.

21.04.06 - Pisa
Auf einem sonnigen Schotterplatz immer noch oben in den Bergen folgte dann das Frühstück - mit Blick auf die Berge – kann ein Tag schöner beginnen?
Durch Barga weiter nach Lucca inmitten von unglaublichen Touristenmassen - man bedenke: April, Ostern war auch vorbei - liess ich die eigentlich Piazza de Miracoli vorgesehenen Stadtbummel aus und genoss lieber die herrliche Landschaft auf dem Weg Richtung Pisa. Wie zu erwarten - auch hier absolutes Chaos, alle Parkplätze schienen belegt; an jeder Ampel ewig lange Staus. So fuhr ich wieder etwas aus der Stadt heraus und startete erst am Abend einen weiteren Versuch. Tatsächlich fand ich am Ufer des Arno einen gut geeigneten Platz, parkte und machte mich dann auf dem Weg zum Piazza de Miracoli.
Wie auf den Fotos zu sehen, kam ich gerade rechtzeitig, bevor die Sonne unterging. Die ganz großen Menschenmassen waren schon entschwunden und der Turm stand trotzdem gewaltig schief in der Landschaft - das wirkt vor Ort wesentlich eindrucksvoller als auf Fotos, kann ich nur versichern.
Nach einer aufregenden Fahrt durch enge Einbahnstraßen, gut geleitet allerdings vom Navi, heraus aus Pisa erreichte ich bald das Ziel für die Nacht, einen großen, ruhige Parkplatz in San Giuliano.

22.04.06 - Mare Ligure
Ein weiterer herrliche sonnenstrahlender Morgen begrüßte mich. Nicht lange dauerte es also, bis es auf dem schattenlosen Parkplatz richtig heiß wurde und so setzte ich mich in Bewegung - Ziel war das Mittelmeer.
Erste Station: Marina di Pisa. Weiter ging es dann südwärts, die Küste entlang vorbei an Livorno mit teilweise atemberaubenden Ausblicken aufs Meer. Allerdings auch im dichten (italienischen) Touristenverkehr, so daß alle irgendwie geeigneten Parkplätze belegt waren und ich nur im Strom mitschwimmen konnte. Am Nachmittag entschied ich mich dann, einen Stellplatz aus dem Womo-Führer in Marina di Cecina anzusteuern. Vorbei an vollen Camping- und Wohnmobilstellplätzen fand ich den Platz wie beschrieben am Ende eines langen Weges, der in einem unglaublich schlechten Zustand ist; selbst Schrittgeschwindigkeit ist hier eigentlich noch zu schnell. Nur durch ein schattiges Pinienwäldchen vom Wasser getrennt fand ich dann trotz einer Reihe abgestellter PKW viel Platz zum Parken. Später stand ich dann lange am Strand und lauschte in der Dämmerung der leichten Brandung.

23.04.06 - Chianti
Am Morgen dann – es war Sonntag und strahlendblauer Himmel - kamen zuerst die Wohnmobile und etwas später dann ein PKW nach dem anderen - alles drängte zum Meer. Natürlich bis auf mich! Denn der Ansturm war das Zeichen für meinen Aufbruch. Auf der SS68 ging es bei starkem Verkehr ins Landesinnere. Nach einer kurzen Pause in Saline di Volterra ging es dann an den Aufstieg zu Volterra selbst.
Und diese Fahrt allein ist erlebenswert. Kurvenreich schlängelt sich die Strasse durch Bilderbuchlandschaften und bald hat man dazu noch den Blick auf Sonnenuntergang im Chianti die Stadt oben auf einem Bergrücken. Dann wird aus der kurvigen Strecke eine steile Serpentinenfahrt bis in den Ort hinein. Und weiter bergab, bergauf - weiter nach San Gimignano. Leider war der berühmte Blick auf die Stadt der Türme recht enttäuschend, denn da auch zwei hohe Baukräne dazwischen aufragten, schien man eher auf ein Neubauviertel zu blicken. Dennoch wagte ich die Fahrt in die Stadt, als einer von Tausenden. Nach etwa halbstündigen Versuchen, einen Parkplatz zu finden und leicht angenervt von den Menschenmassen, trat ich den Rückzug an und steuerte dafür den geplanten Übernachtungsplatz einfach etwas früher an. Dabei kam es allerdings zu ersten richtigen Meinungsverschiedenheiten zwischen meinem Navi Gudrun und mir. Sie war scheinbar mit meinen Orientierungsfähigkeiten diesmal genauso unzufrieden, wie ich mit manch ihrer Anweisungen, denn sandige Feldwege oder sogar gesperrte Straßen wollte ich einfach nicht befahren. Nach einem Wendemanöver in Certaldo waren wir uns dann endlich wieder einig, na ja, war auch wieder ein sehr heisser Tag.
Es folgte der wohl schönste Streckenabschnitt meiner Reise - auf Nebenstraße durch das Chianti: Herrliche Frühlingslandschaft mit frischem Baumgrün, blühenden Obstbäumen und Fliedersträuchen; später dann die Höfe der Weinbauern. Diese typischen ockerfarbigen Gebäude meist auf einem Hügel, umgeben von Zypressen und darum dann die Reben, die gerade am Austreiben waren.
Hoch oben auf einem Berg nördlich von Petrognano steht ein Kuppelbau und daneben bietet ein Parkplatz Gelegenheit zum Übernachten. Hier entstanden dann die Fotos vom Sonnenuntergang.

24.04.06 - Badia a Coltibuono
Wieder auf wenig befahrenen Strassen fuhr ich am nächsten Tag zum ehemaligen Benediktinerkloster Badia a Coltibuono, für das ich mir dann eine ganze Menge Zeit liess.
Benediktinerkloster
Weiter ging es dann später nordwärts, vorbei an Florenz, über den Passo della Futa weiter nach Bologna, Crevalcore bis zur Übernachtung auf einem Parkplatz in Molinella.

25.04.06 - Gardasee
Am nächsten Morgen ging es dann weiter durch die nicht so attraktive Poebene Richtung Gardasee. Am heissesten Tag dieser Reise erwartete mich trotz eines ganz gewöhnlichen Wochentages Urlaubssommerstimmung. In Preschiera del Garda ging gar nichts mehr und auch auf der Strecke entlang des Ostufers galt es im Strom mitzuschwimmen und dabei nicht an den teilweise abenteuerlich geparkten Autos hängen zu bleiben.
Stau in den Alpen Über die phantastiche Lage des Sees brauche ich ja sicherlich niemand etwas zu erzählen, sollte man wirklich mal gesehen haben. Im Norden liess dann der Verkehrsstrom etwas nach und dann ging es auch bald hinauf Richtung Trient - Bozen. In den Tälern von Südtirol standen wohl alle Bäume gleichzeitig in der Blüte, so dass die Luft voller Düfte war. Ziemlich müde von der langen Fahrt erwies sich hier die Stellplatzsuche allerdings nicht ganz einfach.
Meine Hoffnung in Bozen am Sportplatz oder ähnlichem zerschlug sich und am Ende stand ich dann in einem Industriegebiet von Schlanders.

26.04.06 - Wieder nach Deutschland
Früh Morgens beginnt natürlich in einem Industriegebiet der Alltag, also war zeitiges Erwachen garantiert. Das Gute daran war, dass ich mit der Vormittagssonne den Aufstieg in die Alpen erleben konnte. Wieder ging es am Reschensee vorbei, der innerhalb der vergangenen Woche zum großen Teil aufgetaut war, über den Reschenpass nach Österreich, den Inn entlang nach Landeck weiter zum Fernpass. Immer mehr zog sich der Himmel zu, zweimal musste ich lange stehen, da Steinschlag von der Strasse geräumt werden musste. Und etwa ab Zugspitze begann es zu regnen. Das sollte dann auch nicht mehr wirklich aufhören, bis ich am späten Nachmittag in Markgröningen eintraf. So wird für mich - wie sicher auch für viele andere - Italien immer als das "Sonnenland" in Erinnerung bleiben, egal wie das Wetter das nächste Mal sein wird.

Gesamtstrecke über 2200 Kilometer


Weitere Kurzreisen
17. April: Großvillars - Geburtstagsfeier
15. - 16. April: Großer Brombachsee
26. März: Göppingen (Zuschauer beim Basketball) - Hechingen - Herrenberg
18. März: Möckmühl - Schöntal - Krautheim - Bad Mergentheim - Tauberbischofsheim

12. und 19. Februar - Kurzreisen
Das schöne Wetter des einen Tages und ein Familientreffen eine Woche später diente als passende Gelegenheit mein Womo mal wieder etwas zu bewegen.
Einmal ging es über Backnang die "idyllische Straße" hinauf Richtung Löwenstein durch wunderbare Winterlandschaft; kaum über den Gipfel hinweg, blieb vom Winter allerdings nichts mehr übrig - die Sonne hatte nur noch wenige Schneereste liegen lassen.
Am Sonntag danach sammelte sich die Sippe einmal wieder in Großvillars.

7. Januar - Odenwald
Odenwald Das Wetter war leidlich angenehm - weder Schneefall, Regen oder klirrende Kälte - also konnte der Start ins Neue Reisejahr stattfinden. Ab Heilbron die B27 entlang des Neckars; Burgen und Schlösser wohin man blickt. An einer Stelle standen über mehrere hundert Meter am Ufer verteilt Jäger mit ihren Flinten direkt am Wasser. Auf was wohl die dort warteten - Enten, Gänse oder gar Kormorane? Dann ging es auch schon den Odenwald hinauf; Eberbach, Erbach, Michelstadt, oben auf den Bergen lag auch noch etwas Schnee. Weiter dann die Nibelungenstraße über Amorbach nach Walldürn. Und irgendwo in dieser Gegend ging es eine kleine Nebenstraße entlang, die in einem so schlechten Zustand war, dass sie vermutlich sogar in der DDR für den Straßenverkehr gesperrt worden wäre - war ich froh, dass mir zumindest kein Fahrzeug entgegenkam, denn schmal war sie auch noch.
In der Gegend von Ahorn kam ich dann wieder in bekannte Gefilde und war ein paar Stunden später wieder zu Hause. Eine Übernachtung fiel wegen Dunkelheit und Kälte diesmal aus ;)


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